© Mikko Reinikainen

Matti Salminen

Matti Salminen

Der finnische Opernsänger Matti Salminen wurde 1945 in Turku im Südwesten Finnlands geboren. Er besuchte zunächst das Musikinstitut seiner Heimatstadt, um anschließend an der Jean Sibelius Akademie in Helsinki bei Matti Lehtinen zu studieren. Im Jahr 1969 wechselte er für weitere Studienaufenthalte nach Rom und Düsseldorf. Sein Karrierestart gelang ihm im Alter von 25 Jahren, als er an der Finnischen Nationaloper in der Rolle des König Filippo in Verdis „Don Carlo“ für einen erkrankten Sänger einsprang. Von 1972 bis 1980 war er festes Ensemblemitglied an der Kölner Oper, seit 1984 singt er an der Zürcher Oper. Neben seinen Tätigkeiten in festen Engagements, etablierte sich Matti Salminen als Festivalsänger. Von 1976 bis 1988 sang er in mehr als 150 Vorstellungen der Bayreuther Festspiele, von 1967 bis 1998 sang er jeden Sommer bei den Osterfestspielen im finnischen Savonlinna. Im Jahr 2000 wurde an der Oper in Helsinki die Oper „Lear“ von Aulis Sallinen mit Salminen in der Hauptrolle uraufgeführt, die eigens für ihn komponiert wurde.

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