„A Midsummer Night's Dream“ an der Deutschen Oper Berlin: Jami Reid-Quarell (Puck)

Opern-Rezension: Deutsche Oper Berlin – A Midsummer Night's Dream

Von der Poesie der Musik

(Berlin, 26.1.2020) GMD Donald Runnicles vervollständigt seinen Britten-Zyklus mit shakespearescher Eloquenz – und schenkt dem Publikum einen sinnlichen Hochgenuss. weiter

Szene aus „Lohengrin“ am Theater Chemnitz

Opern-Kritik: Theater Chemnitz – Lohengrin

Der göttliche Schein als Straßenlaterne

(Chemnitz, 25.1.2020) Im Bayreuth des Nordens begeistert Wagners Märchen vom Schwanenritter vor allem musikalisch, aber auch durch die exakte Personenführung. weiter

Szene aus „Tosca“ an der Opéra de Lyon

Opern-Kritik: Opéra de Lyon – Tosca

Auf dem Altar ihrer Kunst

(Lyon, 20.1.2020) Die amerikanische Diva Catherine Malfitano steht noch einmal in ihrer Paraderolle als Puccinis Tosca auf der Bühne – singt selbst einige bewegende Töne und blickt wehmütig zurück auf ein bewegtes Sängerinnenleben. weiter

Szene aus „Falstaff“ an der Staatsoper Hamburg

Opern-Kritik: Staatsoper Hamburg – Falstaff

Feministinnen wettern gegen die Fetten

(Hamburg, 19.1.2020) Regisseur Calixto Bieito blickt mit seiner „Falstaff“-Inszenierung in die Abgründe der modernen Gesellschaft. weiter

Abschlusskonzert Operettenworkshop „Neumond“ an der Oper Leipzig

Operetten-Kritik: Oper Leipzig – Neumond (The New Moon)

Frauenlieferung nach Martinique

(Leipzig, 11.1.2020) Zum 17. Mal arbeiteten drei hochbegabte Anfänger mit dem Orchester der auf Operette und Musical spezialisierten Musikalischen Komödie Leipzig und lernten von deren Ensemble. weiter

Szenenbild aus „Fidelio“: Kieran Carrel (Jaquino), Marie Heeschen (Marzelline), Karl-Heinz Lehner (Rocco), Mark Morouse (Don Pizarro), Martina Welschenbach (Leonore)

OPERN-KRITIK: THEATER BONN – FIDELIO

Kommando Beethoven

(Bonn, 1.1.2020) Spektakulärer politischer Startschuss für das Beethovenjahr mit Volker Löschs Sicht auf die einzige Oper des Jubilars. weiter

Szene aus „Salome“ am Luzerner Theater

Opern-Kritik: Luzerner Theater – Salome

Trotzige Frauwerdung eines Kindes

(Luzern, 15.12.2019) Mit der mädchenhaften Sopranistin Heather Engebretson schlägt Regisseur Herbert Fritsch ein ganz neues Kapitel in der Interpretation der Strauss-Antiheldin auf. weiter

Szenenbild „Tosca“

OPERN-KRITIK: TEATRO ALLA SCALA - TOSCA

Kino ohne Kamera

(Mailand, 7.12.2019) Anna Netrebko triumphiert zur Saisoneröffnung der Scala in der Titelrolle von Puccinis Verismo-Schocker „Tosca“, aber die vernachlässigte Personenregie enttäuscht. weiter

Szene aus „Pénélope“ an der Oper Frankfurt

Opern-Kritik: Oper Frankfurt – Pénélope

Zweifel und Sehnsucht

(Frankfurt, 1.12.2019) Die Inszenierung von Corinna Tetzel zeigt den Zerfall der geschlechtlichen Rollenmuster um 1900 in packenden, dabei oft plakativen Bildern. weiter

Brenden Gunnell (Siegmund), Elisabet Strid (Sieglinde)

Opern-Kritik: Göteborgs Operan – Die Walküre

Wagners Empathie

(Göteborg, 1.12.2019) Stephen Langridge inszeniert den „Ring“ als Projekt der Nachhaltigkeit und entdeckt im Bayreuther Meister eine ungeahnte Kultur der Achtsamkeit. weiter

Brandon Jovanovich (Samson) und Elīna Garanča (Dalila)

Opern-Kritik: Staatsoper Berlin – Samson et Dalila

Der Rest ist Klischee und Pappmaschee

(Berlin, 24.11.2019) An der Staatsoper Unter den Linden stimmt zumindest das musikalische und sängerische Niveau in Camille Saint-Saëns’ „Samson et Dalila“. weiter

Lanzelot - Oleksandr Pushniak (Drache) und Máté Sólyom-Nagy (Lanzelot)

Opern-Kritik: Deutsches Nationaltheater Weimar – Lanzelot

Auf nach Weimar!

(Weimar, 23.11.2019) Peter Konwitschny inszeniert Paul Dessaus grandiosen „Lanzelot“, der zum Pflichtprogramm für jeden Opernliebhaber mutiert. weiter

Jonas Kaufmann (Paul), Marlis Petersen (Marietta)

Opern-Kritik: Bayerische Staatsoper München – Die tote Stadt

Tod, Ekstase, Sumpf

(München, 18.11.2019) Marlis Petersen, Jonas Kaufmann und Kirill Petrenko bescheren der Bayerischen Staatsoper mit Korngolds „Die tote Stadt“ einen Applaus-Marathon – nur die Regie bleibt flach. weiter

Szenenbild „Heart Chamber“

OPERN-KRITIK: DEUTSCHE OPER BERLIN – HEART CHAMBER

Fragmente einer Sprache der Liebe

(Berlin, 15.11.2019) Triumphale Uraufführung von Chaya Czernowins vokal-visueller Synthese in der Inszenierung von Claus Guth. weiter

Händels „Ariodante“ an der Wiener Staatsoper: Chen Reiss und Stephanie Houtzeel

Opern-Kritik: Wiener Staatsoper – Ariodante

Stille Revolution

(Wien, 8.11.2019) Christophe Rousset und Les Talens Lyriques bringen Händel in die Wiener Staatsoper und beweisen, wie sehr Gustav Mahler doch Recht hatte. weiter

Hila Baggio (Venus/Gepopo), Christopher Ainslie (Prinz Go-Go)

Opern-Kritik: Semperoper Dresden – Le Grand Macabre

Apokalyptische Provokation

(Dresden, 03.11.2019) Calixto Bieito inszeniert Ligetis infernalische Oper „Le Grand Macabre“, die trotz aufrichtigen Bemühens keinen Skandal hervorruft. weiter

Kristina Hammarström (Caino) und Olivia Vermeulen (Abele)

Opern-Kritik: Staatsoper Unter den Linden – Il Primo Omicidio

Die Saat des Bösen

(Berlin, 01.11.2019) Romeo Castellucci bringt an der Staatsoper Unter den Linden das Oratorium „Il Primo Omicidio“ von Alessandro Scarlatti als konzentrierte Reflexion über das Böse im Menschen auf die Bühne. weiter

Szene aus „Fidelio“ am Staatstheater Darmstadt

Opern-Kritik: Staatstheater Darmstadt – Fidelio

Beethovens Rettung

(Darmstadt, 26.10.2019) Mit einer Zeitreise wagt Regisseur Paul Georg Dietrichs einen atemberaubender Gang durch die Rezeptionsgeschichte von Beethovens einziger Oper. weiter

Szene aus Henzes Oper „The Bassarids“ an der Komischen Oper Berlin

Opern-Kritik: Komische Oper Berlin – The Bassarids

Blutiges Gekröse auf kaltem Weiß

(Berlin, 13.10.2019) Orchester und Chöre steigern sich unter Vladimir Jurowski zu einer Sternstunde, Hausherr Barrie Kosky zeigt das Verschwinden sexueller Dualismen, doch anfängliche Höchstspannkraft verliert sich. weiter

Szene aus „Richard Cœur de Lion“ im Schloss von Versailles

Opern-Kritik: Opéra Royal – Richard Löwenherz

Es war einmal ein König

(Versailles, 10.10.2019) Die Wiederentdeckung von André Grétry zum 250. Geburtstag der Opéra Royal ist viel mehr als eine bierernste royale Huldigung: Sie ist eine champagnerspritzige Opéra Comique. weiter