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Silke Aichhorn im traditionsreichen Wartburgkonzert

Harfenklänge auf der Burg

Harfenistin und Autorin Silke Aichhorn gestaltet ein facettenreiches Solorezital auf der Eisenacher Wartburg.

vonRedaktion,

Ursprünglich für ein deutsch-deutsches Regierungstreffen geplant, fand das erste Wartburgkonzert bereits 1958 statt. Der politische Gipfel blieb zwar aus – doch der musikalische Auftakt markierte den Beginn einer traditionsreichen Konzertreihe, für die heute der Deutschlandfunk Kultur verantwortlich zeichnet. Zur nunmehr 420. Ausgabe gastiert Harfenistin Silke Aichhorn im Festsaal der geschichtsträchtigen Wartburg. Unter dem Titel „Himmlische Harfenklänge und mehr“ verspricht die Autorin und Musikerin auch einen Bezug zur sogenannten Wartburgharfe herzustellen, einem Instrument, das Mitte des 15. Jahrhunderts gebaut wurde und bis heute auf der Burg im Thüringen aufbewahrt wird. In ihrem Solorezital präsentiert die Harfenistin zudem einen umfassenden klanglichen Querschnitt durchs Repertoire: mit Originalkompositionen von Francisco Tárrega über Gabriel Fauré bis Alphonse Hasselmans und Transkriptionen, etwa von Wagners berühmten „O, du mein holder Abendstein“ aus der ebenfalls auf der Wartburg situierten Oper „Tannhäuser“.

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