Nadja Stefanoff (Marta), Dshamilja Kaiser (Lisa)

Opern-Kritik: Oper Graz – Die Passagierin

Flashbacks nach Auschwitz

(Graz, 18.9.2020) Die Schoa auf der Musiktheaterbühne: Regisseurin Nadja Loschky zeigt an der Oper Graz eindrücklich, wie sich „Die Passagierin“ von Mieczysław Weinberg bis heute weitererzählen lässt. weiter

Emanuele D'Aguanno (Titus) und Isabel Stüber Malagamba (Annius)

OPERN-KRITIK: THEATER MAGDEBURG – LA CLEMENZA DI TITO

Zeitgenosse Mozart

(Magdeburg, 12.9.2020) Die Oper in Magdeburg eröffnet die Spielzeit mit Mozarts komplett gespielter letzter Oper, Regie-Altmeister Dietrich Hilsdorf inszeniert mit subtiler Opulenz weiter

Katharina Konradi, Georg Nigl, Jana Kurucová in „molto agitato“

OPERN-KRITIK: Hamburgische Staatsoper – molto agitato

Bunter Abend mit Gewalt

(Hamburg, 5.9.2020) Zur Spielzeit- und Wiedereröffnung nach der Pandemiepause dirigiert Kent Nagano seinen Kurt Weill an der Hamburgischen Staatsoper traumwandlerisch, Frank Castorf kann mit Musik nichts anfangen. weiter

7 Deaths of Maria Callas: Adela Zaharia (Lucia di Lammermoor), Marina Abramović

Opern-Kritik: Bayerische Staatsoper München – 7 Deaths of Maria Callas

Fenster auf und ab ins Bad

(München, 1.9.2020) Mit pandemiebedingter Verspätung und vor reduzierter Zuschauerzahl geht nun Marina Abramovićs Callas-Projekt über die Bühne der Bayerischen Staatsoper. weiter

Szene aus Rossinis „La Cenerentola“ beim Regeneration Festival Florenz

Opern-Kritik: Regeneration Festival – La Cenerentola

Oper für alle

(Florenz, 30.8.2020) Mit sensationellen jungen Rossinisängern feiert die Geburtsstadt der Oper in den luftigen Boboli-Gärten die Renaissance der Gattung. weiter

Ein Klassiker der Kammeroper des 20. Jahrhunderts: Mary Handy und Paul Hume in Gian Carlo Menottis Oper „Das Telefon“.

Opern-Feuilleton: Kammeroper

Kleine Oper, ganz groß

Die Materialschlacht des Musiktheaters bei Verdi, Wagner und Co. war einmal. Warum das Genre der Kammeroper gerade jetzt enorme Chancen der Innovation bietet. weiter

Opern-Kritik: Salzburger Festspiele – Così fan tutte

Comédie humaine ohne Corona

(Salzburg, 12.8.2020) Dirigentin Joana Mallwitz und Regisseur Christof Loy vollbringen eine musikalische wie szenische Spitzenleistung mit zeitlos gültiger und berührender Lebensnähe. weiter

Ausrine Stundyte & Asmik Grigorian

Opern-Kritik: Salzburger Festspiele – Elektra

Schreiendes Mitleid

(Hamburg/Salzburg, 1.8.2020) Wie lief die Eröffnung der Salzburger Festspiele? Eine Ferndiagnose aus 950 Kilometern Distanz. Die Live-Übertragung der „Elektra“ in ausgewählten Kinos machte sie möglich. weiter

Opern-Kritik: Staatsoper Hannover – Le vin herbé

Liebestod mit Gartenblick

(Hannover, 21.6.2020) Die Staatsoper Hannover bespielt mit Frank Martins Anverwandlung der Liebesgeschichte von „Tristan und Isolde“ die Herrenhäuser Gärten. weiter

Opern-Kritik: Deutsche Oper Berlin – Rheingold auf dem Parkdeck

Gefühlte Wagner-Festspiele in Charlottenburg

(Berlin, 12.6.2020) Aus der Not eine Tugend gemacht: Richard Wagners „Ring“-Vorabend als Sommertheater mit Kammerorchester unter freiem Himmel. weiter

Unbeschwerte Zeiten: Im letzten Jahr glänzte Cecilia Bartoli als Alcina bei den Salzburger Festspielen

Opernfestivals im Sommer

Opernöffnungsorgien

Und sie spielen doch: Die ersten Opernfestivals wagen es, die Melomanen im Sommer mit ihren Aufführungen zu beglücken. weiter

Sir Peter Jonas

Zum Tod von Sir Peter Jonas

Der letzte Jahrhundert-Intendant ist tot

Die Welt der Oper trauert um Sir Peter Jonas, der die Bayerische Staatsoper und die Welt der Oper als Ganzes mit seinen in die Tat umgesetzten Visionen prägte. weiter

Aufführungen vor leeren Rängen sind inzwischen ein gewohntes Bild – hier eine Szene aus Carmen an der Berliner Staatsoper

Opern-Feuilleton: Perspektivenwechsel des Publikums

Abschied von der Aura

Konserven-Konsum statt Live-Genuss: Wie geschlossene Theater den Perspektivenwechsel des Publikums erzwingen. weiter

Elsa Dreisig

Porträt Elsa Dreisig

Bereit zum Risiko

Fachgrenzen interessieren Elsa Dreisig nicht. Auch das macht sie zu einer der derzeit spannendsten Nachwuchssängerinnen. weiter

Szenenbild aus Aubers „Die Stumme von Portici“ am Theater Dortmund

Opern-Kritik: Theater Dortmund – Die Stumme von Portici

Einmal ist keinmal

(Dortmund, 13.3.2020) Peter Konwitschnys Inszenierung von Daniel-François-Esprit Aubers „Die Stumme von Portici“ erlebt vor der temporären Theaterschließung wenigstens noch eine komplette Premierenvorstellung – allerdings nur vor wenigen Opernkritikern. weiter