Alles aus der Welt der Oper
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Klingende Superlative
Von „Weck und Woi“ bis zum unterirdischen Wasserbassin: Diese sieben europäischen Opernhäuser überraschen mit Rekorden, Kuriositäten und bemerkenswerten Traditionen – und sind stets einen Besuch wert.
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Debütantinnen-Erfolg
(Salzburg, 26.7.2026) Allein Sopranistin Asmik Grigorian und Tenor Jonathan Tetelman entschädigen für viele uneingelöste Versprechen von Regie und Musikalischer Leitung: In dieser „Carmen“ sollen viele Elemente neu sein, erweisen sich aber eher als gewollt denn gekonnt.
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Der Kampf ums Klo
(Bayreuth, 26.7.2026) 150 Jahre Bayreuther Festspiele: Die Eröffnungspremiere mit dem hier noch nie gespielten Frühwerk „Rienzi“ erweist sich als richtig und wichtig. Vor allem die musikalische Interpretation begeistert.
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Der Jedermann-Spießer in uns allen
(Bregenz, 23.7.2026) Die zweite Neuinszenierung der Bregenzer Festspiele 2026 fördert weit mehr Erkenntnisse als die an der Oberfläche kratzende „La traviata“. Leoš Janáčeks „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ sind in der Inszenierung von Yuval Sharon eine Einladung zu erforschen, wieviel gräuliche Bürgerlichkeit in uns allen steckt.
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Plansch-Party der Roaring Twenties
(Bregenz, 22.7.2026) Zum 80. Jubiläum der Bregenzer Festspiele kommt erstmals Verdis „La traviata“ auf die Seebühne. Doch die Inszenierung lässt das Publikum zur Premiere kalt.
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Wenn Opernsänger zu Mördern mutieren
(Heidenheim, 18.7.2026) Dirigent Marcus Bosch setzt die Reihe mit frühen Verdi-Opern fort. Dazu gehört verblüffenderweise auch der blutrünstige „Macbeth“. Denn bei den Opernfestspielen Heidenheim kam die Urfassung von 1847 auf die Bühne.
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Der Dämon von der Schwäbischen Alb
(Heidenheim, 17.7.2026) Heidenheim, der bisherige Festspiel-Geheimtipp, gehört heute ganz selbstverständlich zu den großen Destinationen der sommerlichen europäischen Festivals mit Opernschwerpunkt. Die musikalische Qualität, die Marcus Bosch jetzt in Verdis spätem „Otello“ entfacht, ist fantastisch.
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Liebe in Zeiten des Krieges
(St. Margarethen, 15.7.2026) Die Neuinszenierung von Puccinis „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen bringt den historischen Hintergrund massiv in die Privathandlung und weitet das Geschehen ins Metaphysische.
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Händel bleibt der Star
(München, 13.7.2026) Im Prinzregententheater kommt mit „Alcina“ die letzte Premiere der diesjährigen Opernfestspiele heraus: Da ist die Szene so belanglos, dass Händels Musik umso heller strahlt.
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Vom Zauber der Verwandlung
(Aix-en-Provence, 6.7.2026) Klaus Mäkelä und Barrie Kosky arbeiten in Aix-en-Provence erstmals zusammen und kreieren eine fast historische Lesart von Richard Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“.
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Es-Dur in Zeiten des Krieges
(Aix-en-Provence, 5.7.2026) Der angesagte französische Filmregisseur Clément Cogitore deutet Mozarts Oper der Aufklärung so düster wie nie zuvor und verlegt sie in ein beklemmendes Nachkriegsszenario. Mit seinem visuellen Overkill will der interessante Künstler da einfach zu viel.
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Experimentieren auf Polnisch
(Sopot & Danzig, 2.7. & 3.7.2026) In seinem vierten Jahr baut das Baltic Opera Festival weiter seine Präsenz auf der europäischen Festivalbühne auf – ganz im Sinne des Bayreuth-Jubiläums mit viel Wagner sowie deutsch-polnischem Operettenzauber.
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Das Grauen in Grau
(München, 3.7.2026) In diesem packenden Opernkrimi von Friedrich Dürrenmatt und Gottfried von Einem ist lange nicht klar, wer eigentlich Opfer und Täter ist. Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan lässt die Frage nach Gut und Böse aufregend in der Schwebe.
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Halbszenischer Volltreffer
(Gelsenkirchen, 27.6.2026) Dieser Operettenabend ist Amüsement vom Feinsten. Und Meister Offenbach erweist sich fürwahr als Mozart der Champs-Élysées.
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Mozart meets Comedy
(Berlin, 27.6.2026) An der Berliner Staatsoper Unter den Linden inszeniert Andrea Moses Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ als Show mit Comedian Bülent Ceylan als Bassa Selim und ihm selbst.
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Wenn Götter ehrfürchtig werden
(München, 25.6.2026) An der Bayerischen Staatsoper setzt Tobias Kratzer mit „Die Walküre“ seinen „Ring“ fort, der auf vielfältige, doch stets überzeugende Weise zur Glaubenssache wird.
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Blitzspannungen im Schäferparadies
(Potsdam Sanssouci, 24.6.2026) Hochbarock trifft ironisch gemeinten Gelsenkirchener Barock: Diese Bononcini-Entdeckung verblüfft durch Ehekonflikte und verletzte Eitelkeiten im (pseudo-)pastoralen Idyll.
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Träum weiter
(Zürich, 21.6.2026) Der Traum als Offenbarungslandschaft existenziellen Scheiterns: Thorleifur Örn Arnarsson schlägt in seiner Zürcher „Tannhäuser“-Inszenierung den Titelhelden in die Ketten des eigenen Unterbewusstseins.
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Quichotte, Ritter des Sturm und Drang
(Innsbruck, 20.6.2026) Mit guten Ansätzen dem hartnäckigen Stück begegnet: Julia Burbach inszeniert am Tiroler Landestheater Jules Massenets „Don Quichotte“ – mit Tanz, revitalisierender Verjüngungskur, aber auch mit offenem Regieansatz.
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Zar aus Disneyland mit MG
(Berlin, 20.6.2026) An der Deutschen Oper Berlin erhält Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“ eine Frischzellenkur. Die ambitionierte Neuinszenierung von Martin G. Berger verheddert sich leider in ihren Ansprüchen. Antonello Manacorda am Pult sorgt dagegen durchgehend für musikalischen Schwung mit Tiefgang.





































