1917 verlässt der stille, hochbegabte Lionel seine Heimat in Kentucky in Richtung Ostküste, um am Boston Conservatory Musik zu studieren. Dort macht er die Bekanntschaft des charmanten und selbstbewussten David. Rasch verbindet die beiden jedoch nicht nur ihre Leidenschaft für traditionelle Volksmusik, sondern auch persönlich kommen sich die Studenten näher. Ihre aufkeimende Liaison wird jäh unterbrochen, als David zum Militär eingezogen wird. Nach Jahren der Trennung lädt David Lionel mit einem Brief zu einer gemeinsamen Reise durch das ländliche New England ein. In den abgelegenen Dörfern Maines will er Volkslieder mit einer Aufzeichnung auf Wachszylinder für die Nachwelt erhalten. Neben vergessen geglaubten musikalischen Traditionen erleben Lionel und David in den Tiefen Maines auch menschlich intensive Momente der Zweisamkeit. Das glückliche Wiedersehen ist jedoch nicht von langer Dauer …
Mit „The History of Sound“, basierend auf Ben Shattucks gleichnamiger Kurzgeschichte, hat der südafrikanische Regisseur Oliver Hermanus einen berührenden Film voller Musik, naturalistischer Bilder und Melancholie geschaffen – und zugleich ein Plädoyer auf die Kostbarkeit der ersten Liebe. In den Hauptrollen sind Paul Mescal als Lionel, der zuletzt in Ridley Scotts „Gladiator II“ zu sehen war, und Golden-Globe-Gewinner Josh O’Connor, bekannt für seine Rolle als Prince Charles in der dritten und vierten Staffel von „The Crown“, als David zu erleben.
concerti-Tipp:
The History of Sound
ab 9.4. bundesweit im Kino
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