Bunt, schrill, wild – so präsentiert sich die späte Wiener Operette der 1920er Jahre. Ein Spiegel ihrer Zeit ist Emmerich Kálmáns „Die Herzogin von Chicago“, die das Aufeinandertreffen zweier Welten reich auslotet: Die wohlhabende Amerikanerin Mary Lloyd ist überzeugt, dass sich mit Geld alles kaufen lässt – sogar ein europäischer Prinz. Auf ihrem Weg in den fiktiven Balkanstaat Sylvarien wird sie von einer Jazzband begleitet. Doch mehr noch als von der Kollision zwischen Neuer und Alter Welt lebt das Werk vom Nebeneinander: Csárdás, Walzer, Charleston, Foxtrott und Jazz treffen kunstvoll aufeinander. Am Saarländischen Staatstheater ist das stilistisch vielfältige Werk nun in einer Inszenierung von Peter Lund zu erleben.
Kálmán: Die Herzogin von Chicago
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