Wer hat die Sinfonie komponiert?
Getauft wurde er als Johan Julius Christian, zuhause hieß er „Janne“ – die finnische Koseform von Johan.
Heute zu gewinnen: Die beiden unentbehrlichen Führer durch die Konzert- und Opernliteratur im Doppelpack

Wie ein Ruf aus der Höhe schallt es in den Trompeten: „Im Tale blüht der Frühling auf“, und das ganze Orchester stimmt begeistert ein. Dann erwacht die Natur aus winterlicher Starre. Aber die Symphonie ist keine Naturschilderung, sie ist „in feuriger Stunde geboren“: Robert und Clara Schumann waren frisch verheiratet, und so ist die Frühlingssymphonie ein jauchzendes Ja zum Leben.“ Als Interpret suchte Mathias Husmann stets das Vergnügen und Wagnis zugleich, einem neugierigem Publikum über das Hörerlebnis hinaus einen Blick in das Innere der Werke, auf ihre Entstehungszeit, auf die Lebensumstände und auf die Schreibtische ihrer Urheber zu ermöglichen. Spannend und auf den Punkt führt der concerti-Autor Mathias Husmann im ersten Band der „Präludien fürs Publikum“ schlaglichtartig durch 99 Opern und symphonische Werke.
Nach dem Erfolg des 2017 herausgebrachten ersten Bands folgten ein Jahr später weitere 99 kompakte und spannende Konzert- und Operneinführungen, die wieder im Format DIN A6 Platz finden.
Ob als Rüstzeug für Foyergespräche oder als erhellende Einführungen kurz vor der Aufführung: Der kleinen Konzert- und Opernführer von concerti verstehen es, einerseits mehrstündige Opernhandlungen mit Charme aufzubrechen und ebenso emotional große Werke der Sinfonik in ihrer musikalischen Größe unverziert wirken zu lassen.
Die Gedanken unseres Autors haben ihren Ursprung in 40 Jahren Erfahrung als Interpret von sinfonischen Werken, Kammer- musik und mehr als 120 Opern. Mathias Husmann, geboren 1948 in Hamburg, begann seine Laufbahn als Assistent von Horst Stein an der Hamburgischen Staatsoper und ist Dirigent, Pianist und Komponist gleichermassen. Sein Repertoire macht ihn zu einer außergewöhnliche Quelle für neugieriges Publikum – mit Respekt, Charme, Witz und dem Scharfblick eines geschichtskundigen Interpreten. Sein origineller Umgang mit Sprache prägt auch die Dichtungen seiner bisher vier eigenen Musiktheater-Werke, in welchen es um Künstler in Krisen geht: Vivaldi, Sibelius, Gorch Fock, Verdi. Die vorliegenden Einführungstexte sind auf Anregung von und für concerti verfasst.
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Auflösung des Rätsels vom Vortag:
Gioachino Rossini griff für seine 1817 entstandene Oper La Cenerentola auf das Märchen „Aschenputtel“ aus der Sammlung von Charles Perrault zurück. Fantastische oder magische Elemente fehlen in dieser Fassung: Die böse Stiefmutter wird durch einen verarmten adeligen Stiefvater ersetzt, die Fee durch den Lehrmeister des Prinzen, der gläserne Schuh durch einen Armreif. Dafür blitzen an vielen Stellen Rossinis typischer Humor und seine Spielfreude auf – eine Wirkung, die ganz ohne Zauber auskommt.
Rossini: La Cenerentola
Jennifer Larmore, Raúl Giménez, Alastair Miles, Alessandro Corbelli, Choir & Orchestra of the Royal Opera House, Carlo Rizzi (Leitung).
Warner







