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Anna Lapwood als Dresdner Palastorganistin zu erleben

Tradition trifft auf Moderne

Anna Lapwood beschließt ihre Residenz als Palastorganistin der Saison 2025/26 mit zwei Konzerten im Kulturpalast Dresden.

vonPatrick Erb,

Mit Anna Lapwood beherbergt der Kulturpalast Dresden in dieser Saison den Klassikstar der Stunde als Palastorganistin. Ein Doppelabend steht dabei noch aus, in dem die britische Organistin gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie unter Nicholas Collon Francis Poulencs Konzert für Orgel, Streicher und Pauke interpretiert. Der Auftakt findet am Freitag, dem 6.2., im Rahmen des Konzertformats „abgeFRACKt“ statt. Fern jeder Ehrfurchtsstarre und Kleidungsetikette laden die Dresdner dazu ein, Musik zwanglos zu erleben, sich während des Konzerts via App über die Werke zu informieren und den Abend bei einem Glas Wein, Bier oder einem Cocktail ausklingen zu lassen. Neben Poulenc, dessen Konzert kirchliche Tradition, Moderne und Witz auf faszinierende Weise verbindet, erklingt an diesem Abend Kristina Arakelyans zeitgenössische Orgeltoccata.

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Eine zweite Chance, Anna Lapwood zu erleben

Auch Besucher des zweiten Konzerts am 7.2. müssen weder auf Poulenc noch auf eine entspannte Saalatmosphäre verzichten. Der Abend beginnt jedoch mit Lili Boulangers Tondichtung „D’un matin de printemps“, deren wachsende Beliebtheit nicht zuletzt einem luziden, scheinbar unbeschwerten Frühlingsmorgen geschuldet ist. Mit impressionistischen Pinselstrichen entfaltet Boulanger hier ihre feine orchestrale Farbkunst. Ergänzt wird das Programm durch Carl Nielsens fünfte Sinfonie, deren eruptive Spannungen und abrupte Stimmungswechsel eine mitreißende Dramaturgie entfalten.

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