Am Puls der Zeit bewegt sich das Festival Aspekte Salzburg in seiner diesjährigen Ausgabe ganz wörtlich: Der menschliche Herzschlag als elementarer Maßstab musikalischen Erlebens bildet den roten Faden des Programms. Renommierte Gastensembles spüren dem Takt der Natur nach – etwa die Formation Names mit Peter Ablingers „Regenstück“ oder das Motus Percussion Ensemble mit Johannes Maria Stauds „Epicentre“. Im Zentrum des Festivals für Neue Musik stehen ausdrücklich Werke lebender Komponistinnen und Komponisten. Entsprechend wurden zahlreiche Kompositionsaufträge vergeben. Den Anfang der insgesamt zwölf Uraufführungen macht das Münchener Kammerorchester mit Alexandra Karastoyanova-Hermentins „Breah“ im Eröffnungskonzert. Auch Studierende österreichischer Hochschulen wurden beauftragt, was zeigt, wie wichtig der künstlerischen Leitung um Ludwig Nussbichler die Nachwuchsförderung ist. Davon zeugt auch der Aspekte-Sonderpreis, der Teilnehmende des Wettbewerbs „prima la musica“ für besonders überzeugende Interpretationen zeitgenössischer Werke auszeichnet. Unter dem Motto „Spielräume“ gestalten die jungen musikalischen Talente am 15. März ein eigenes Konzert. Weitere Programmpunkte widmen sich der Position des Zuschauers bei Katastrophenereignissen (11. März) und der Rolle von Musik in Momenten der Angst (12. März) – also jenen Situationen, in denen sich der Herzschlag spürbar beschleunigt.
Aspekte Salzburg 2026
Taktgeber Neuer Musik
Das Festival Aspekte Salzburg setzt alle zwei Jahre neue Impulse für die Szene und reflektiert in der aktuellen Ausgabe den menschlichen Herzschlag als Maßgeber jeder musikalischen Erfahrung.
© Bernhard Mueller
Festivalfenster
Ausblick auf die spannendsten Festivals
-
„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!






