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3 Fragen an … Stefanie Heinzmann

3 Fragen an … Stefanie Heinzmann

Die Schweizer Popsängerin Stefanie Heinzmann tritt gerne gemeinsam mit klassischen Orchestern auf.

vonJohann Buddecke,

Du bist Schweizerin. Wie nimmst du das Musikleben in der Schweiz wahr?

Stefanie Heinzmann: Es ist abgefahren, dass wir Schweizer es nicht einmal innerhalb unseres Landes hinkriegen, unsere Musikszene zu kennen. Es gibt so viele großartige Künstlerinnen und Künstler in der französisch- und italienischsprachigen Schweiz, die man in der Deutschschweiz gar nicht auf dem Schirm hat. Die Sprachbarrieren trennen den Musikkonsum leider noch extrem.  

Gehst du selbst in klassische Konzerte?

Heinzmann: Die letzten Konzerte, die ich gesehen habe, waren vom 21st Century Orchestra in Luzern im KKL. Das Orchester ist spezialisiert auf die Interpretation von Filmmusik sowie die Darbietung von integralen Filmmusikerlebnissen. Das KKL und das dortige Hausorchester sind für mich die schönsten klassischen Institutionen der Schweiz.

Du verbindest gerne Pop mit Klassik …

Heinzmann: … und es wurde mittlerweile von verschiedenen großen Orchestern eingekauft. Ich als Popsängerin muss mir bei klassischen Orchestern oft erst einmal den Respekt verdienen. Man ist dort zuerst meist sehr skeptisch, wenn ich da reinkomme. Das spürt man leider sehr deutlich. Gleichzeitig ist es für mich immer ein „challenge accepted“. Ich denke mir dann: Ich kriege sie schon alle noch, ich wickle sie schon um den Finger. Und bis jetzt ging es am Ende sehr gut aus und, wir hatten immer grandiose Klassik-meets-Pop-Konzerterlebnisse.

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