© Nikolaj Lund

Christian Poltéra

Christian Poltéra

Der Schweizer Cellist Christian Poltéra wurde 1977 in Zürich geboren und erhielt bereits früh Cello-Unterricht bei Boris Pergamenschikow. Nach der Schule studierte er bei Heinrich Schiff in Salzburg und Wien und widmete sich anschließend intensiv seiner Konzerttätigkeit mit diversen international renommierten Orchestern und Dirigenten. Ab 2004 war Christian Poltéra zwei Jahre lang Teil des New Generation Artists Programm der BBC. Heute legt er den Schwerpunkt seiner Arbeit auf Kammermusik, wobei er sich intensiv mit der historischen Aufführungspraxis auseinandersetzt und ein vielseitiges Repertoire bedient. Zusammen mit dem Geiger Frank Peter Zimmermann und dem Bratschisten Antoine Tamestit bildet er das Trio Zimmermann. Seit 2013 ist er künstlerischer Leiter der Kammermusiktage in der Bergkirche Büsingen und unterrichtet als Dozent an der Hochschule Luzern. Poltéra spielt heute das berühmte Cello „Mara“ aus dem Jahr 1711 von Antonio Stradivari, das vorher von seinem Lehrer Schiff gespielt wurde.

Im Video: Einblicke in Brahms' Doppelkonzert


Donnerstag, 06.02.2020 20:00 Uhr Volkshaus Jena

Christian Poltéra, Jenaer Philharmonie, Jonathon Heyward

Saariaho: Ciel d’hiver, Prokofjew:
Sinfonisches Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 125, Sibelius: Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105

Freitag, 07.02.2020 19:30 Uhr Stadthalle Germering

Christian Poltéra, Münchener Kammerorchester, Yuki Kasai

Elgar: Introduktion und Allegro op. 47, Haydn: Cellokonzert D-Dur & Sinfonie Nr. 43 Es-Dur „Merkur“, Bruch: Kol Nidrei op. 47

Mittwoch, 12.02.2020 20:00 Uhr Philharmonie Mercatorhalle Duisburg

Christian Poltéra, Duisburger Philharmoniker, Benjamin Shwartz

Dvořák: Die Waldtaube op. 110, Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129, Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Donnerstag, 13.02.2020 20:00 Uhr Philharmonie Mercatorhalle Duisburg

Christian Poltéra, Duisburger Philharmoniker, Benjamin Shwartz

Dvořák: Die Waldtaube op. 110, Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129, Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Samstag, 15.02.2020 19:00 Uhr Theater in Kempten

Esther Hoppe, Christian Poltéra

J. S. Bach: Suite G-Dur BWV 1007 für Violoncello solo & Sonate g-Moll BWV 1001 für Violine solo, Honegger: Sonatine e-Moll für Violine und Violoncello, Ravel: Sonate für Violine und Violoncello „A la mémoire de Claude Debussy“

Freitag, 21.02.2020 19:30 Uhr Orangerie Herrenhausen Hannover

Sharon Kam, Liza Ferschtmann, Christian Poltéra, Enrico Pace

Schulhoff: Duo für Violine und Violoncello, Bartók: Kontraste SZ 111, Messiaen: Quatuor pour la fin du temps

Samstag, 04.04.2020 20:00 Uhr Schloss Neubeuern

Christian Poltéra, Oliver Triendl

Beethoven: Cellosonate D-Dur op. 102/2, Moscheles: Cellosonate E-Dur op. 121, Chopin: Cellosonate g-Moll op. 65

Samstag, 09.05.2020 20:00 Uhr Beethoven-Haus Bonn

Martin Stadtfeld, Baiba Skride, Christian Poltéra

My Beethoven: Skizzen, Ruinen, Meisterwerke
Lieblingsstück Christian Poltéra

Schubert: Streichquintett C-Dur

Der schweizer Cellist Christian Poltéra ist fasziniert von der gespenstischen Entstehungsgeschichte von Schuberts Streichquintett C-Dur. weiter

Interview Christian Poltéra

„Das klingt wunderschön, aber das bin nicht ich”

Christian Poltéra über sein Stradivari-Cello, seinen prominenten Lehrer – und über sein erstes Konzert nach nur sieben Unterrichtsstunden weiter

CD-REZENSION CHRISTIAN POLTÉRA

Schweizer Dreierpack

Allein die ergreifend schöne Passacaglia im Cellokonzert von Frank Martin (1965) lohnt die Anschaffung; das filigrane, transparente Orchesterkolorit und die entfernten Jazzanklänge machen dieses Stück vollends unwiderstehlich. Auf gleicher Höhe bewegt sich Honeggers nobles, angelsächsisch angehauchtes Konzert (1929); nicht zufällig hat es Rostropowitsch gleich dreimal aufgenommen. Schoecks Werk für Cello… weiter