Mayaan Licht ist ein israelischer Sopranist. Seine gesangliche Ausbildung begann er bei Vita Gurevich, die auch sein außergewöhnliches Talent entdeckte und förderte. Ein Studium des Gesangs und der Alten Musik führte ihn anschließend an das Conservatorium van Amsterdam zu Xenia Meijer. Zu den prägenden Stationen seiner bisherigen Laufbahn zählen die Titelpartie in Leonardo Vincis „Alessandro nell’Indie“ bei Bayreuth Baroque sowie Händels „Serse“ in Oldenburg. Darüber hinaus war er als Cherubino in Mozarts „Le nozze di Figaro“ am Theater Dortmund und als Laertes in Gasparinis „Amleto“ am Theater an der Wien zu erleben.
Licht engagiert sich regelmäßig in szenischen und spartenübergreifenden Projekten, die Oper mit anderen performativen Ausdrucksformen verbinden. So wirkt er in „CarMEN“ mit, einer queeren Adaption von Bizets „Carmen“, die gemeinsam mit Drag-Performern entwickelt wurde und unter anderem im Concertgebouw, im Muziekgebouw, bei den Schwetzinger SWR Festspielen sowie auf verschiedenen niederländischen Festivals zur Aufführung kam. Auch in den sozialen Medien erreicht der Sopranist mit seiner Kunst ein Publikum von Hunderttausenden.


