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Mischa Maisky

Mischa Maisky

Emotionale Tiefe statt historisch informierte Aufführungspraxis – der international renommierte Cellist Mischa Maisky hat klare Prinzipien was seine Art des Musizierens betrifft. 1948 im lettischen Riga geboren, begann er im Alter von acht Jahren an der Musikschule seiner Heimatstadt mit dem Cellospiel. Wenig später besuchte er das örtliche Konservatorium, bevor er im Jahr 1962 als 14-Jähriger ans Konservatorium von Leningrad wechselte. Im Jahr darauf wurde er in die Meisterklasse von Mstislaw Rostropovitsch am Moskauer Konservatorium aufgenommen und belegte im Jahr 1966 den sechsten Preis beim Internationalen-Tschaikowsky-Wettbewerb. Ein Rückschlag erfolgte im Jahr 1970, als Maisky, vermutlich aufgrund der Auswanderung seiner Schwester nach Israel, zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt wurde, dem er nur knapp durch die Hilfe eines befreundeten Arztes entkam. 1972 siedelte er ebenfalls nach Israel um, wurde Meisterschüler von Gregor Piatigorsky und startete seine internationale Karriere. Heute ist Mischa Maisky sowohl im sinfonischen- als auch im kammermusikalischen Repertoire erfolgreich und gastiert an den namhaften Konzerthäusern der Welt.

Donnerstag, 12.12.2019 20:00 Uhr Kammermusiksaal Berlin

Mischa Maisky

J. S. Bach: Cellosuiten Nr. 1 G-Dur BWV 1007, Nr. 4 Es-Dur BWV 1010 & Nr. 5 c-Moll BWV 1011

Freitag, 27.03.2020 20:00 Uhr Die Glocke Bremen
Sonntag, 29.03.2020 15:00 Uhr Heinrich-Lades-Halle Erlangen

Mischa Maisky, Brussels Philharmonic, Stéphane Dnève

Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

Dienstag, 31.03.2020 20:00 Uhr Eurogress Aachen

Mischa Maisky, Brussels Philharmonic, Stéphane Denève

Connesson: Céléphaïs aus „Les Cités de Lovecraft“, Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107, Berlioz: Symphonie fantastique op. 14

Mittwoch, 08.04.2020 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Mischa Maisky, Flemish Radio Choir, Brüsseler Philharmoniker, Stéphane Denève

Saint-Saëns: Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33, Ravel: Daphnis et Chloé, Connesson: Céléphaïs aus „Les Trois Cités de Lovecraft“, Respighi: Adagio con variazioni

Donnerstag, 23.04.2020 20:00 Uhr Kammermusiksaal Berlin

Mischa Maisky

J. S. Bach: Cellosuiten Nr. 3 C-Dur BWV 1009, Nr. 2 d-Moll BWV 1008 & Nr. 6 D-Dur BWV 1012

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