Im Kino: „Schwanensee“ Live aus dem Royal Opera House

Vom Sieg der Liebe über das Böse

Am 12. Juni wird die Neuinszenierung des Royal Ballet von Tschaikowskys „Schwanensee“ um 20:15 Uhr live aus dem Londoner Royal Opera House in ausgewählten Kinos übertragen

© Bill Cooper/Royal Opera House

Vorabmotiv zu "Schwanensee"

Schwanensee/Royal Opera House London

Wer kennt ihn nicht, den Tanz der vier kleinen Schwäne? Tschaikowskys „Schwanensee“ ist es eines der beliebtesten und meistaufgeführten Ballett-Märchen weltweit und selbst Zuschauern ein Begriff, denen eine Affinität zur klassischen Musik fehlt. Von Liam Scarlett neu choreografiert, wird „Schwanensee“ nun live aus Covent Garden in ausgewählten Kinos übertragen.

Das große Thema vom Kampf zwischen Gut und Böse und dem schließlichen Sieg des Guten hat Pjotr Iljitsch Tschaikowsky in seinem Ballett in vier Akten zum Standardwerk des Balletts gemacht, das zum Repertoire aller großen Ballettkompanien gehört.

Der Stoff, aus dem die Träume sind: „Schwanensee“

„Schwanensee“ erzählt das Märchen von Prinz Siegfried (getanzt von Vadim Muntagirov), der in der Nacht seines 21. Geburtstags auf einen Schwarm Schwäne trifft, von denen sich ihm einer als die verwunschene Prinzessin Odette (Marianela Nuñez) zu erkennen gibt. Siegfried verliebt sich in die verzauberte Prinzessin und entscheidet sich, sie von ihrem Bann zu erlösen. Schließlich schwört er ihr seine ewige Liebe. Der böse Baron Rothbart, der Odette in einen Schwan verwandelt hatte, um seine eigene Tochter Odile statt ihrer mit Prinz Siegfried zu vermählen, lauscht dem Gespräch. Rotbarth schmuggelt seine Tochter auf den Festball, bei dem Siegfried seine Braut wählen soll und verkleidet sie als Odette. Der böse Plan erfüllt sich, als Siegfried der Täuschung glaubt und um Odiles Hand anhält.

Als Siegfried dies im letzten Moment bemerkt ist er entschlossen, Odette zu retten, und zwar um jeden Preis. Die Parabel vom schwarzen und weißen Schwan, von der Täuschung und der großen Liebe bietet Material für den Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Liam Scarlett hat eine neue Inszenierung geschaffen, die dem Original von Pepita und Iwanow treu bleibt, aber auch eine neue Perspektive auf dieses beliebte Ballett bietet. Dirigiert wird das Orchester des Royal Opera House an diesem Abend von Koen Kessels.

Am 12. Juni wird Tschaikowskys „Schwanensee“ live aus dem Royal Opera House im Kino übertragen. In den Wochen nach der Liveübertragung zeigen viele Kinos die Übertragung auch als Aufzeichnung.

Sehen Sie hier den Trailer zu „Schwanensee“:

concerti-Tipp:

Royal Opera House
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: „Schwanensee“
Di. 12.06.18, 20:15 Uhr
Mitwirkende: Liam Scarlett (Choreografie), Koen Kessels (Leitung)
Live-Übertragung in ausgewählten Kinos

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