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CD-Rezension Eduardo López Banzo

Spurensuche

Einen Streifzug durch Händels musikalische Erinnerungen unternehmen Eduardo López Banzo und sein Ensemble Al Ayre Espaňol. Denn sie suchen eigene und fremde Einflüsse in den Concerti op. 6, die Händel 1739 in nur einem Monat komponierte, und finden in ihrer Auswahl Ideen von Telemann und Mattheson, Purcell und Muffatt, Scarlatti und natürlich aus Händels eigenen…

vonKlemens Hippel,

Einen Streifzug durch Händels musikalische Erinnerungen unternehmen Eduardo López Banzo und sein Ensemble Al Ayre Espaňol. Denn sie suchen eigene und fremde Einflüsse in den Concerti op. 6, die Händel 1739 in nur einem Monat komponierte, und finden in ihrer Auswahl Ideen von Telemann und Mattheson, Purcell und Muffatt, Scarlatti und natürlich aus Händels eigenen Opern. Dabei gehen die Spanier ganz ohne die Show zu Werke, mit der zur Zeit oft versucht wird, Barockmusik publikumswirksamer zu machen. Lieber spüren sie den verborgenen Tiefen nach, die trotz der „Massenproduktion“ in Händels Concerti stecken. Riesige Melodiebögen enthüllen sie im ersten Satz des c-moll-Konzerts, große Spannung in der französischen Ouvertüre des d-moll-Konzerts, wo sie auch die starken Kontraste der einzelnen Teile sehr schön herausarbeiten, vom traurigen Air über den vierten Satz voller Dynamik bis zur filigranen Tanzmusik des 5. Satzes.

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