Startseite » Rezensionen » Unbekannte barocke Schätze

Rezension Ensemble Wunderkammer

Unbekannte barocke Schätze

Das Ensemble Wunderkammer hat weitgehend unbekannte barocke Schätze ausgegraben und mit seelenvollen Klängen zum Leben erweckt.

vonSabine Näher,

Weitgehend unbekannte barocke Schätze hat das Ensemble Wunderkammer für seine neue CD ausgegraben. Und erweckt sie mit seelenvollen Klängen zum Leben. Wenn nach Darius Castellos Sonata in Heinrich Schütz‘ „Fili mi absalom“ erstmals die Stimme von Hans Wijers hinzutritt, lässt sein wunderbar timbrierter Bassbariton den Hörer gleichsam erschauern. Seine ausdrucksvolle Stimme und die differenzierte instrumentale Gestaltung verbinden sich aufs Schönste. Leider hat der niederländische Sänger die Tendenz, etwas zu tief zu intonieren. Dieses Versäumnis schmälert den ansonsten guten Eindruck leider ein wenig. Hörvergnügen bieten die instrumentalen und vokalen Werke von Castello, Schütz, Johann Christoph Bach (echte Entdeckungen!) und Christian Geist gleichwohl.

Glauben, lieben, hoffen
Castello: Sonaten Nr. 10, 13, 14 & 16 aus „Sonate concertate in stil moderno“
Schütz: Fili mi Absalom SWV 269 aus „Symphoniae Sacrae I“
Johann Christoph Bach: Wie bist du denn, o Gott, in Zorn auf mich entbrannt
Geist: Es war aber an der Stätte, da er gekreuzigt ward

Hans Wijers (Bass), Ensemble Wunderkammer
Coviello Classics

Auch interessant

Rezensionen

Aktuelle Rezensionen

  • „Ich wäre gerne sarkastischer“
    Interview Nemanja Radulović

    „Ich wäre gerne sarkastischer“

    Nemanja Radulović über sein erstes Prokofjew-Album, mentale Herausforderungen und den Klang alter und neuer Geigen.

Anzeige

Audio der Woche

SPECTRUM: Wenn Musik zum Prisma wird

Eine Hommage an die Kraft der Klänge, die das Spektrum der Seele zum Leuchten bringt.

Amazon Logo
jpc Logo

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!