Französische Konzertmusik für Violine und Orchester ist eher dünn gesät, weswegen die Schweizer Solistin ein Stück ihres Favoriten Eugène Ysaÿe gleich selbst orchestriert hat. Die anderen vier Stücke dieser Scheibe sind durchweg Meisterwerke und werden von Kolly d’Alba mit einem schlanken, leise schluchzenden Vibrato vorgestellt. Ihr Tonfall ist eindringlich und zugleich warm, ihr Spiel schmeichelt dem Ohr und schont sogar in Maurice Ravels Tzigane unsere Nerven. Herausragend das völlig unkonventionelle, noch immer zu selten aufgeführte dritte Violinkonzert von Camille Saint-Saëns.
CD-Rezension Rachel Kolly d’Alba
Ohrenschmeichelei
Kolly d’Alba beglückt uns mit unter anderem mit einem hervorragenden dritten Violinkonzert von Saint-Saëns
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„Man muss gefährlich leben“
Helmut Lachenmann lässt sich mit jedem Werk auf ein neues Abenteuer ein. Im November feiert der Meister der experimentellen Musik seinen 90. Geburtstag.
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