Jules Vernes Visionen ließen das 19. Jahrhundert gen Himmel blicken: Der rasante technische Fortschritt nährte die Sehnsucht, menschliche Begrenzungen zu sprengen. In dieser Ära der „Mond-Revuen“ schuf Paul Lincke mit „Frau Luna“ ein Meisterwerk der Berliner Operette, das nun in Neustrelitz Premiere feiert. Die Geschichte folgt dem Mechaniker Fritz Steppke, den es mit einem Ballon aus der Enge der Mietswohnung direkt in ein außerirdisches Abenteuer verschlägt. Auf dem Mond regiert die titelgebende Herrin über ein freizügiges Kollektiv der Planeten. Zwischen turbulenten Verwechslungen und dem berühmten „Berliner Luft“-Marsch zeigt sich: Ob auf der Erde oder im All, die Wirren der Liebe bleiben universell. Den bildgewaltigen Spaß über die Suche nach dem Glück dirigiert der Erste Kapellmeister Kenichiro Kojima.
Lincke: Frau Luna
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„Musik muss uns aus der Komfortzone holen“
Stargeigerin Anne-Sophie Mutter feiert ihr 50. Bühnenjubiläum unter anderem mit Aufnahmen zeitgenössischer Werke.
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