Elstern zählen zu den neugierigsten und intelligentesten Singvögeln der Erde. Als Teil ihres ausgeprägten Sozialverhaltens machen die Männchen dem Weibchen eine Art Brautgeschenk. Dass es die schwarz-weiß-gefiederten Piepmätze dabei auf alles, was glitzert, abgesehen haben, brachte ihnen beim Menschen den ornithologisch ungerechtfertigten Ruf des Diebes ein. Für das liebestaumelnde Dienstmädchen Ninetta wird ein so vom Vogel entwendeter Silberlöffel jedoch zum Verhängnis. Des Diebstahls bezichtigt, droht ihr die Todesstrafe. Dass Rossinis klangschöne Opera semiseria von der „diebischen Elster“ dennoch glücklich endet, versteht sich fast von selbst. In Bielefeld inszeniert die mallorquinische Regisseurin Ana Cuéllar.
Rossini: La gazza ladra
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„Den Moment zu genießen, ist ein großes Privileg“
Regula Mühlemann über die Stärken, Pflichten und kulturellen Eigenheiten der Schweiz – und den Prozess, künstlerisch zu reifen.
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