Es gab sie, obwohl man sie heute kaum noch kennt – komponierende und musizierende Frauen, die in der Barockzeit hochangesehen waren. Etwa Francesca Caccini, die mit „La liberazione di Ruggiero Dall’Isola d’Alcina“ als erste Frau eine Oper schrieb und am Hof der Medici eine der bestbezahlten Anstellungen erhielt. Oder die Venezianerin Barbara Strozzi, die wie die in Antwerpen geborene Leonora Duarte in Künstler- und Intellektuellenkreisen verkehrte und vor allem Kammermusik komponierte. Als Wunderkind gefeiert wurde die französische Cembalovirtuosin Elizabeth-Claude Jacquet de la Guerre, die später in Versailles als Hofkomponistin wirkte. Und auch Stücke der aus Rom stammenden Sängerin und Komponistin Francesca Campana stehen auf dem Programm, wenn das Barocktrio Cité des Dames mit drei weiteren musikalischen Gästen den Werken dieser von der Musikgeschichte sträflich vernachlässigten Frauen im zweiten Teil der Konzertreihe „Sonus feminæ“ Gehör verschafft.
Termintipp
Do., 16. April 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Michaels Reise
Paul Hübner (Trompete), Musiker der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Elisabeth Stöppler (Regie)
Do., 16. April 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Die Spieluhr
Ensemble Resonanz
Do., 16. April 2026 11:00 Uhr
Musiktheater
Frid: Das Tagebuch der Anne Frank
Kadi Jürgens (Anne Frank), David Wishart/Yoshihiro Horie (Leitung), Verena Koch (Regie)
Do., 16. April 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Dorsch: Nixe Kieliane sucht die Ostseeperle
Heike Wittlieb (Nixe Kieliane), Matteo Maria Ferretti (Krebs, Hai, Wal & Taucher), Jörg Diekneite (Regie)
Do., 16. April 2026 13:00 Uhr
Konzert
Deutsche Radio Philharmonie, HK Gruber, Sabine Fallenstein
Cerha: Wiener Kaleidoskop (Auszüge), Gruber: Frankenstein!!






