Startseite » Vermischtes » Zu viel

Buch-Rezension Martin Geck

Zu viel

Wer viel weiß, gerät leicht in Gefahr, zu viel zu sagen. Wer viel unterbringen möchte, sprengt mitunter den Rahmen. Martin Geck weiß viel über Wagner, sehr viel. Nicht nur als Mitarbeiter am Wagner-Werk-Verzeichnis beschäftigt er sich seit Jahrzehnten mit „seinem“ Komponisten. Doch leider packt er so viel in das Gedankengebäude seiner Biographie, dass er es…

vonMichael Blümke,

Wer viel weiß, gerät leicht in Gefahr, zu viel zu sagen. Wer viel unterbringen möchte, sprengt mitunter den Rahmen. Martin Geck weiß viel über Wagner, sehr viel. Nicht nur als Mitarbeiter am Wagner-Werk-Verzeichnis beschäftigt er sich seit Jahrzehnten mit „seinem“ Komponisten. Doch leider packt er so viel in das Gedankengebäude seiner Biographie, dass er es damit fast zum Einsturz bringt. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit – und er findet eine Menge – fügt er noch eine Anmerkung, noch einen Querverweis ein und schafft es, auf etwa 350 Seiten Text weit über 900 davon unterzubringen. Dabei ist Gecks Konzept, die Werke des Meisters in einen geschichtlichen, ästhetischen und rezeptiven Kontext zu setzen, anstatt eine weitere herkömmliche Biographie zu verfassen, absolut lobenswert. Die Umsetzung allerdings ist es weniger.

Anzeige

Anzeige

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige
  • Tag 5
    Der Klingende Adventskalender: 5. Dezember 2025

    Tag 5

    Heute können Sie dank unseres Klingenden Adventskalenders wieder einen tollen Preis gewinnen. Können Sie unser Musikrätsel lösen? Probieren Sie es am besten gleich aus!

Anzeige

Anzeige

Audio der Woche

Stimmungsvolle italienische Weihnachtmusik mit dem grandiosen Chor des Bayerischen Rundfunks

Auf seinem neuen Album präsentiert der Chor Weihnachtsmusik aus Italien. Darunter die „Lauda per la natività del Signore“ von Ottorino Respighi sowie sizilianische Weihnachtslieder in Bearbeitungen von Howard Arman, der auch als Dirigent dieser Aufnahme agiert.

jpc Logo
Amazon Logo
Apple Music Button

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!

Anzeige