Patrick Erb studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Heidelberg. Nach Praktika in der Redaktion der neuen musikzeitung (nmz) und der Lokalredaktion des Münchner Merkurs arbeite er als freier Mitarbeiter für die neue musikzeitung. Seit 2023 ist er als Volontär bei concerti tätig.
Patrick Erb
Artikel
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Power-Duo spannt einen Kosmos auf
Mit Werken unter anderem von Leclair, Bach und Kodály schenken Sol Gabetta und Patricia Kopatchinskaja dem Publikum einen Abend voller Emotionen und musikalischer Überraschungen.
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Geburtstagsparty für Mr. Red Horn
Nils Landgren feiert in der Elbphilharmonie seinen 70. Geburtstag mit einem sinfonischen Best-of seiner Musik.
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Eine Postkarten-Regie: Es grüßt der Faust
(München, 8.2.2026) An der Bayerischen Staatsoper zeigt Lotte de Beer Charles Gounods „Faust“ als elegant erzähltes Bildertheater. Nathalie Stutzmann überzeugt als eine der größten Dirigentinnen der Zeit mit akademischer Präzision und klanglicher Vielfalt.
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Hat deutsche Kultur ein Imageproblem?
(Stuttgart, 7.2.2026) Im achtzigsten Jahr der Nürnberger Prozesse bemüht Elisabeth Stöppler an der Staatsoper Stuttgart Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter dem Zeichen historischer Verantwortung. Szenisch gefiel das nicht jedem, musikalisch kann das Ensemble dafür umso mehr glänzen.
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„Den Moment zu genießen, ist ein großes Privileg“
Regula Mühlemann über die Stärken, Pflichten und kulturellen Eigenheiten der Schweiz – und den Prozess, künstlerisch zu reifen.
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Tradition trifft auf Moderne
Anna Lapwood beschließt ihre Residenz als Palastorganistin der Saison 2025/26 mit zwei Konzerten im Kulturpalast Dresden.
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Maskenbälle und Bankette
Unsere Opern-Tipps im Februar zeigen die vielfältigen Facetten des Feierns in der Oper – von pompösen Banketten bis zu faszinierenden Maskenbällen.
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Komik ist nun die US-amerikanische Tragödie
(Hamburg, 1.2.2026) Von guten Riesenechsen, narzisstischen Orangen und Mäusen, die uns alle verraten haben: An der Staatsoper Hamburg kommt Komponistin Olga Neuwirths und Schriftstellerin Elfriede Jellineks lang erwartete Politsatire „Monster’s Paradise“ zur Uraufführung.
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Mut zum Risiko
Seit vierzig Jahren behauptet sich das Eclat Festival Neue Musik Stuttgart als wichtige Plattform der freien Szene für musikalische Entdeckungen und Risikobereitschaft.
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Theatralisches Gemälde in Tönen
Zum 100. Geburtstag von Hans Werner Henze bringt Simon Rattle dessen monumentales Oratorium „Das Floß der Medusa“ in die Isarphilharmonie.
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Ob pausenlos singen oder leiden: Es ist ein Kreislauf des Lebens
(Lübeck 31.1.2026) Das Leben als Karussell: Regisseur Philipp Himmelmann inszeniert am Theater Lübeck Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ in einer stark verdichteten Version.
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Eins ins Töpfchen, eins ins Kröpfchen
Mit Werken von Schostakowitsch und Mozart besucht die TfN-Philharmonie ihre Partnerstädte Hildesheim, Goslar und Itzehoe.
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Ein Herbst des Herzens im Frühling des Lebens
(Paris, 26.1.2026) An der Opéra national de Paris treffen Tschaikowskys „Eugen Onegin“ und eine bildstarke Neudeutung im Palais Garnier aufeinander – mit einem aufsehenerregenden Regiedebüt und einer überzeugenden musikalischen Deutung.
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Die Liebe: ein weites Feld
(Frankfurt, 25.1.2026) An der Oper Frankfurt entfacht „Amor vien dal destino“ unter der musikalischen Leitung von Václav Luks und in der konzentrierten Regie von R. B. Schlather ein tragikomisches Liebesspiel, das wahrlich mehr Lust auf die Musik Agostino Steffanis macht.
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Kratzen und Knacken im Geiste Beethovens
Die Bochumer Symphoniker und Pianist Denis Kozhukin gestalten eine schwungvolle Matinée mit Werken von Liszt, Beethoven und Widmann.
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Es ist Macbeth, aber in komisch
(Basel, 22.1.2026) Am Theater Basel inszeniert Herbert Fritsch Verdis „Macbeth“ als grelles, choreografisch verdichtetes Spiel, das den Schrecken der Machtgier mit burlesker Lust an der Überzeichnung bricht.
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Selig sind die Glücklichen
(Straßburg, 21.1.2026) Die Opéra National du Rhin feiert mit Jakob Peters-Messers Inszenierung von Korngolds seltener Oper „Das Wunder der Heliane“ Premiere. Die plakative Symbolik des Märchenstoffs trifft auf klaren Zugriff und wuchtigen Korngold-Klang aus dem Orchestergraben.
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„Wir machen schon auch Quatsch – aber eigentlich immer mit Niveau“
Die Story hinter dem Bild: Im InstaView stellen sich German Gents einer geheimen Auswahl ihrer eigenen Instagram-Postings – und bekommen Gelegenheit zum Kommentar.
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Prickelnd wie Champagner
Die Wiener Philharmoniker und Dirigent Yannick Nézet-Séguin begrüßen furios, schillernd und mit mehreren Premieren das neue Jahr.
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Musik großer jüdischer Komponisten
Das Gewandhausorchester Leipzig blickt unter dem Titel „Tacheles“ auf zwei der bedeutendsten jüdischen Komponisten der Musikgeschichte.
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Drei sinfonische Gipfel und ein Geburtstagsständchen
Violinistin Lisa Batiashvili und Dirigent Klaus Mäkelä bestreiten mit dem Oslo Philharmonic einen Doppelabend in der Elbphilharmonie: mit einem komplex gewürzten Tschaikowsky, einem nihilistischen Schostakowitsch und einem Sibelius, der seinesgleichen sucht – und einer ganz besonderen Zugabe.



















