Patrick Erb studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Heidelberg. Nach Praktika in der Redaktion der neuen musikzeitung (nmz) und der Lokalredaktion des Münchner Merkurs arbeite er als freier Mitarbeiter für die neue musikzeitung. Seit 2023 ist er als Volontär bei concerti tätig.
Patrick Erb
Artikel
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Wieder zuhause
Mit Klassikstars und zahlreichen Newcomern feiert der Heidelberger Frühling in diesem Jahr die Rückkehr in seine angestammte Spielstätte.
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Geschichten von der Straße
(Berlin, 8.3.2026)Von wegen Buffa-Komödie mit pointiertem politischem Hintergrund: An der Deutschen Oper Berlin erfindet Rolando Villazón Rossinis „L’italiana in Algeri“ zwischen Tacos und Wrestling als volkstümliche Komödie aus der mexikanischen Vorstadt neu.
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Bachs Werk dekonstruieren
Mit Chormusik, Messen, Konzerten, genreübergreifenden Projekten und Tanz durchdringt das Internationale Bachfest Stuttgart das Werk seines Namensgebers in sämtlichen Facetten.
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Ausflug in das Jahrhundert der romantischen Musik
Mit Werken von Smetana bis Ravel begibt sich die Neue Philharmonie München auf eine musikalische Wanderung durch das lange 19. Jahrhundert.
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Wo Fuchs und Frosch ihren Frühlingsreigen tanzen
(Berlin, 28.2.2026) Mit der Erstaufführung von „Das schlaue Füchslein“ an der Staatsoper Unter den Linden beschließt Simon Rattle seinen Janáček-Zyklus. Ted Huffman inszeniert mit realistisch erwachsenen Zügen, ohne das Märchen zu entzaubern.
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Russische Seelentiefe
Melancholie und stille Sehnsucht ziehen sich wie ein roter Faden durch das Doppelalbum des jungen Pianisten Alexander Malofeev.
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Eintauchen in die Traumwelt der Spätromantik
Bariton Andrè Schuen und sein Liedbegleiter Daniel Heide erforschen Traum, Fantastik und das Unbewusste im spätromantischen Lied.
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Von mystischen Städten und Schwänen
Im 19. Jahrhundert entdeckte Europa sein Mittelalter als kulturellen Sehnsuchtsort wieder. Von dieser Faszination zeugen bis heute zahlreiche Opern. Eine Auswahl aktueller Highlights im März.
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Authentische Klänge aus der Renaissancefestung
Das Berliner Festival „Spandau macht Alte Musik“ widmet sich unter anderem kirchlicher und höfischer Musik aus dem Umkreis der preußischen Metropole.
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Geliebte Metropolen
Die Wiener Philharmoniker tragen mit Sibelius und Strauss die Musik zweier erklärter Wien-Liebhaber nach Frankfurt.
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Ein Hafen als Freiheitsversprechen
Mit Werken von Dvořák, Korngold und Chiché richtet das Philharmonische Orchester Kiel den Blick in Richtung New York.
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Víkingur Ólafsson sieht grün
Der isländische Pianist Víkingur Ólafsson untersucht die synästhetischen Qualitäten der Tonarten e-Moll und E-Dur.
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Hommage mit geistiger Tiefe
Mit neoklassizistischen und zugleich tiefgründigen Werken begegnet Pianistin Yulianna Avdeeva in Hamburg und Berlin dem Belcea Quartet.
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Power-Duo spannt einen Kosmos auf
Mit Werken unter anderem von Leclair, Bach und Kodály schenken Sol Gabetta und Patricia Kopatchinskaja dem Publikum einen Abend voller Emotionen und musikalischer Überraschungen.
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Geburtstagsparty für Mr. Red Horn
Nils Landgren feiert in der Elbphilharmonie seinen 70. Geburtstag mit einem sinfonischen Best-of seiner Musik.
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Eine Postkarten-Regie: Es grüßt der Faust
(München, 8.2.2026) An der Bayerischen Staatsoper zeigt Lotte de Beer Charles Gounods „Faust“ als elegant erzähltes Bildertheater. Nathalie Stutzmann überzeugt als eine der größten Dirigentinnen der Zeit mit akademischer Präzision und klanglicher Vielfalt.
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Hat deutsche Kultur ein Imageproblem?
(Stuttgart, 7.2.2026) Im achtzigsten Jahr der Nürnberger Prozesse bemüht Elisabeth Stöppler an der Staatsoper Stuttgart Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter dem Zeichen historischer Verantwortung. Szenisch gefiel das nicht jedem, musikalisch kann das Ensemble dafür umso mehr glänzen.
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„Den Moment zu genießen, ist ein großes Privileg“
Regula Mühlemann über die Stärken, Pflichten und kulturellen Eigenheiten der Schweiz – und den Prozess, künstlerisch zu reifen.
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Tradition trifft auf Moderne
Anna Lapwood beschließt ihre Residenz als Palastorganistin der Saison 2025/26 mit zwei Konzerten im Kulturpalast Dresden.
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Maskenbälle und Bankette
Unsere Opern-Tipps im Februar zeigen die vielfältigen Facetten des Feierns in der Oper – von pompösen Banketten bis zu faszinierenden Maskenbällen.
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Komik ist nun die US-amerikanische Tragödie
(Hamburg, 1.2.2026) Von guten Riesenechsen, narzisstischen Orangen und Mäusen, die uns alle verraten haben: An der Staatsoper Hamburg kommt Komponistin Olga Neuwirths und Schriftstellerin Elfriede Jellineks lang erwartete Politsatire „Monster’s Paradise“ zur Uraufführung.



















