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MaerzMusik 2026

Fünfzig Klaviere und meterlange Saiten

Das Berliner Festival MaerzMusik versteht sich als Laboratorium für neue Klangwahrnehmungen und Ort des gemeinschaftlichen Erlebens.

vonBenjamin Elsholz,

Die Klänge von 50 mikrotonal gestimmten Klavieren eröffnen das Berliner Festival für Neue Musik als immersiven Wahrnehmungsraum (20.3.). In Konzerten, Installationen und performativen Formaten hinterfragt MaerzMusik die traditionelle Praxis und erkundet, wie Klang unser Miteinander und den Umgang mit der Gegenwart verändert. Am zweiten Abend (21.3.) lotet Meredith Monk die Möglichkeiten der menschlichen Stimme mit ausgewählten Eigenkompositionen aus 50 Jahren innovativer Vokalkunst aus. Gemeinschaftliches Singen bindet Juliet Fraser in ein Ritual des Trauerns und Loslassens ein (25.3.). Auf der Suche nach neuartigen instrumentalen Ausdrucksformen entwickelte Ellen Fullman ihr „Long String Instrument“. Dessen bis zu 30 Meter langen Saiten setzt sie in einem Konzert mit dem Jack-Quartett in Schwingung (23.3.). In den Dialog mit diesem besonderen Instrument geht eine Installation von Peter Schilling, der im Garten des Berliner Festspielhauses lange Saiten aufgespannt hat. In einer weiteren Installation befreit Navid Navab die Orgel von Tongebungskonventionen; sein um Robotik erweitertes Pfeifeninstrument nutzt er außerdem für ein Konzert (24. & 25.3.). Zum Abschluss von MaerzMusik wird das gesamte Haus der Berliner Festspiele zur Bühne, auf der das Publikum Musik im Wandeln durch den Raum erlebt (29.3.).

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Orgelpassion
von Stina Quagebeur / Glen Tetley /
Goyo Montero

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Drei choreographische Handschriften und Ideen: In „Omelas“ fragt Stina Quagebeur berührend, ob das Glück vieler auf dem Leid eines Einzelnen beruhen darf. Glen Tetleys Klassiker „Voluntaries“ verbindet virtuos Trauer und Hoffnung. Goyo Montero erforscht in „Aurea“ die Schönheit des Goldenen Schnitts im Tanz.

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