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Ralph Vaughan Williams. Zeichnung von William Rothenstein, 1919

Ralph Vaughan Williams

Ralph Vaughan Williams (* 12. Oktober 1872 in Down Ampney; † 26. August 1958 in London) wurde zu Beginn seiner Komponistenkarriere stark vom englischen Volkslied und englischer Musik in der Renaissance (insbesondere von Henry Purcell) beeinflusst. Beide Gattungen wirkten sich auf seine frühen Werke aus. Gleichzeitig veröffentlichte Ralph Vaughan Williams 1903 auch das Liederbuch „Bushes and Briars“, für das er Lieder aus England sammelte und editierte.
Nach Studien bei Max Bruch und Maurice Ravel erschien sieben Jahre später seine erste große Komposition „A Sea Symphony“. Das Werk für Chor, Orchester und Solisten mit Texten von Walt Whitman wird heute als seine erste Sinfonie bezeichnet. Die Besonderheit liegt darin, dass der Chor hier als ständiges Element präsent ist, was ungewöhnlich für eine Sinfonie ist und eher auf eine Kantate hindeutet. Dennoch gilt das Werk heute als Vorreiter für eine neue Ära sinfonischer Musik zu Beginn des 20. Jahrhunderts in England.
Ein weiteres ungewöhnliches Werk von Ralph Vaughan Williams ist „The Lark Ascending“, in dem er musikalisch den Gesang einer Lerche nachzeichnet und das aufgrund seiner teilweise sehr schnellen Noten und Triller als Herausforderung für jeden Geigenvirtuosen gilt.
Neben insgesamt neun Sinfonien, zahlreichen Orchester- und Chorwerken sowie Liedern begann Ralph Vaughan Williams ab 1940 auch Filmmusiken zu schreiben. Obwohl sich seine Kompositionen schon zu Lebzeiten großer Beliebtheit erfreuten, blieb ihm der Erfolg bei seinen Opern verwehrt.
Freitag, 27.01.2023 20:00 Uhr Tonhalle Düsseldorf

Jan Lisiecki, Royal Philharmonic Orchestra, Vasily Petrenko

Vaughan Williams: Ouvertüre „The Wasps“, Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16, Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Samstag, 28.01.2023 19:30 Uhr Hannover Congress Centrum

Jan Lisiecki, Royal Philharmonic Orchestra, Vasily Petrenko

Vaughan Williams: The Wasps, Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16, Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Montag, 30.01.2023 20:00 Uhr Alte Oper Frankfurt

Jan Lisiecki, Royal Philharmonic Orchestra, Vasily Petrenko

Vaughan Williams: Ouvertüre zu „Die Wespen“, Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16, Prokofjew: Suite „Romeo und Julia“ (Auszüge)

Dienstag, 31.01.2023 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Jan Lisiecki, Royal Philharmonic Orchestra, Vasily Petrenko

Vaughan Williams: Die Wespen, Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16, Prokofjew: Romeo und Julia (Auszüge aus den Sinfonischen Suiten op. 64a & b)

Mittwoch, 08.02.2023 20:00 Uhr Neue Universität Heidelberg

Julian Steckel, Philharmonisches Orchester Heidelberg, Karsten Januschke

Fallah: Traces of a Burning Mass (UA), Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129, Vaughan Williams: Sinfonie Nr. 2 „A London Symphony“

Donnerstag, 09.02.2023 20:00 Uhr Neue Universität Heidelberg

Julian Steckel, Philharmonisches Orchester Heidelberg, Karsten Januschke

Fallah: Traces of a Burning Mass (UA), Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129, Vaughan Williams: Sinfonie Nr. 2 „A London Symphony“

Donnerstag, 16.02.2023 19:30 Uhr TONALi SAAL Hamburg

Hussein Atfah, Volodymyr Milushkin, Matthias Veit & Julia Seckler

Vaughan Williams: Song of Travel, Werke von Wolf, R. Strauss, Mahler, Tosti, Respighi, Ravel, Mendelssohn u . a.

Dienstag, 28.02.2023 20:00 Uhr Deutsches Nationaltheater Weimar

Uwe Schenker-Primus, Emanuel Winter

Vaughan Williams: Songs of Travel, Mahler: Lieder eines fahrenden Gesellen

Sonntag, 05.03.2023 19:00 Uhr Laeiszhalle Hamburg

Hanna Zumsande, Sönke Tams Freier, Hamburger Oratorienchor, Symphoniker Hamburg, …

Vaughan Williams: Dona nobis pacem, Brahms: Ein Deutsches Requiem op. 45

Freitag, 24.03.2023 19:30 Uhr Neue Universität Heidelberg
Opern-Feuilleton: 150. Geburtstag von Ralph Vaughan Williams

Bekannt und doch verkannt

Auch im Jahr seines 150. Geburtstags bleiben die Opern von Ralph Vaughan Williams auf internationalen Bühnen praktisch ungespielt. weiter