© Roberto Masotti/ECM Records

Valentin Silvestrov

Valentin Silvestrov

Der ukrainische Komponist Valentin Silvestrov durchlief mehrere kompositorische Schaffensphasen – nicht selten war er dabei politischer Einflussnahme ausgesetzt. Geboren wurde er 1937 in Kiew und erhielt erst im Alter von fünfzehn Jahren den ersten Instrumentalunterricht. Anfang zwanzig nahm er ein Kompositionsstudium am Konservatorium in Kiew auf, in dessen Zeit er sich mit der musikalischen Avantgard auseinandersetzte. Nachdem er 1963 seine erste – nach der Zwölftontechnik komponierte – Sinfonie als Diplomarbeit abgab, verweigerte das Konservatorium ihm die Ausstellung eines Diploms – Silvestrov erhielt lediglich eine Teilnahmeurkunde. Anschließend arbeitete er an verschiedenen Musikschulen, immer unter der Beobachtung des Zentralkomitees für Musik der Sowjetunion. Anfang der 1970er Jahre beschloss Silvestrov schließlich als freier Komponist zu arbeiten, wobei seine Werke lediglich außerhalb der Sowjetunion Anerkennung fanden. Mitte der 1970er Jahre wendete er sich kompositorisch der Strömung der „Neo-Romantik“ zu. Sein Œuvre umfasst neben Kompositionen für Orchester auch Kammer- und Vokalmusik.

Mittwoch, 30.10.2019 19:30 Uhr Staatsoper Unter den Linden Berlin

Yury Shadrin, Staatskapelle Berlin, Oksana Lyniv

Wagner: Siegfried-Idyll, Liszt: Malédiction, Silvestrov: Serenade für Streicher, Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 „Symphonie classique“

Mittwoch, 30.10.2019 19:30 Uhr Pierre Boulez Saal Berlin

Yury, Staatskapelle Berlin, Osaka Lyniv

Wagner: Siegfried-Idyll, Liszt: Malédiction, Silvestrov: Serenade für Streicher, Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 „Symphonie classique“

Sonntag, 24.05.2020 20:00  Uhr Gewandhaus Leipzig

Hélène Grimaud

Silvestrov: Bagatelle I & II, Debussy: Arabesque E-Dur, La plus que lente, Claire de lune & Rêverie, Satie: Gnossienne & Pièces froides (Auszüge), Chopin: Nocturne e-Moll op. 72/1, Mazurka a-Moll op. 17/4 & Grande Valse brillante a-Moll op. 34/2, Schumann: Kreisleriana op. 16

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