© Roberto Masotti/ECM Records

Valentin Silvestrov

Valentin Silvestrov

Der ukrainische Komponist Valentin Silvestrov durchlief mehrere kompositorische Schaffensphasen – nicht selten war er dabei politischer Einflussnahme ausgesetzt. Geboren wurde er 1937 in Kiew und erhielt erst im Alter von fünfzehn Jahren den ersten Instrumentalunterricht. Anfang zwanzig nahm er ein Kompositionsstudium am Konservatorium in Kiew auf, in dessen Zeit er sich mit der musikalischen Avantgard auseinandersetzte. Nachdem er 1963 seine erste – nach der Zwölftontechnik komponierte – Sinfonie als Diplomarbeit abgab, verweigerte das Konservatorium ihm die Ausstellung eines Diploms – Silvestrov erhielt lediglich eine Teilnahmeurkunde. Anschließend arbeitete er an verschiedenen Musikschulen, immer unter der Beobachtung des Zentralkomitees für Musik der Sowjetunion. Anfang der 1970er Jahre beschloss Silvestrov schließlich als freier Komponist zu arbeiten, wobei seine Werke lediglich außerhalb der Sowjetunion Anerkennung fanden. Mitte der 1970er Jahre wendete er sich kompositorisch der Strömung der „Neo-Romantik“ zu. Sein Œuvre umfasst neben Kompositionen für Orchester auch Kammer- und Vokalmusik.
Donnerstag, 06.06.2024 20:00 Uhr Museum Kunstpalast Düsseldorf

Dmytro Choni

Debussy: Et la lune descend sur le temple qui fut aus ,,Images II“, Les collines d’Anacapri & Des pas sur la neige aus „Préludes I“ & L’isle joyeuse, Schumann: Klaviersonate Nr. 2 g-Moll op. 22, Prokofjew: Sarkasmen op. 117, Silvestrov: Vier Stücke op. 2, Liebermann: Gargoyles op. 29

Freitag, 07.06.2024 19:30 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Dmytro Choni

Debussy: Et la lune descend sur le temple qui fut, Les collines d’Anacpari, Des Pas sur la neige & L’Isle joyeuse, Schumann: Klaviersonate Nr. 2 g-Moll op. 22, Prokofjew: Sarkasmen op. 17, Silvestrov: Vier Stücke op. 2, Liebermann: Gargoyles op. 29

Donnerstag, 20.06.2024 20:00 Uhr Konzerthaus Dortmund

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