Der ukrainische Komponist Valentin Silvestrov durchlief mehrere kompositorische Schaffensphasen – nicht selten war er dabei politischer Einflussnahme ausgesetzt. Geboren wurde er 1937 in Kiew und erhielt erst im Alter von fünfzehn Jahren den ersten Instrumentalunterricht. Anfang zwanzig nahm er ein Kompositionsstudium am Konservatorium in Kiew auf, in dessen Zeit er sich mit der musikalischen Avantgard auseinandersetzte. Nachdem er 1963 seine erste – nach der Zwölftontechnik komponierte – Sinfonie als Diplomarbeit abgab, verweigerte das Konservatorium ihm die Ausstellung eines Diploms – Silvestrov erhielt lediglich eine Teilnahmeurkunde. Anschließend arbeitete er an verschiedenen Musikschulen, immer unter der Beobachtung des Zentralkomitees für Musik der Sowjetunion. Anfang der 1970er Jahre beschloss Silvestrov schließlich als freier Komponist zu arbeiten, wobei seine Werke lediglich außerhalb der Sowjetunion Anerkennung fanden. Mitte der 1970er Jahre wendete er sich kompositorisch der Strömung der „Neo-Romantik“ zu. Sein Œuvre umfasst neben Kompositionen für Orchester auch Kammer- und Vokalmusik.
Valentin Silvestrov
Valentin Silvestrov

Termine
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Sa., 07. November 2026 20:00 Uhr
Konzerthaus Berlin, Berlin(Werner-Otto-Saal)Konzert
Bilder der Unendlichkeit
Clovis Michon (Violoncello), Michael Rettig (Klavier)
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Fr., 04. Dezember 2026 19:30 Uhr
Sendesaal Bremen, BremenKonzert
Spectrum“
Esther Birringer (Klavier)
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Konzert
Julia Fischer, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski
Silvestrov: Serenade für Streichorchester, Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“
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Konzert
Julia Fischer, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski
Silvestrov: Serenade, Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47, Tschaikowsky: Sinfonie nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“
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Termintipp
Do., 11. Februar 2027 19:30 Uhr
Congress, Innsbruck(Saal Tirol)Konzert
Julia Fischer, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Vladimir Jurowski
Silvestrov: Serenade für Streichorchester, sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“
Artikel
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Trauer und Hoffnung
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Rezensionen
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Werke
Leider konnten wir keine Werke finden.
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