Schlagzeugkonzert „All you can beat“ in Flensburg

Von Trommeln und Pauken bis zur Kuhglocke

Das Kammerkonzert „All you can beat“ mit den Schlagzeugern des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester macht Appetit aufs Schlagzeug.

© Sönke Rahn/Wikimedia Commons

Hier wackeln bald die Wände: Die „Kleine Bühne“ feiert den Beat

Hier wackeln bald die Wände: Die „Kleine Bühne“ feiert den Beat

Gern werden sie als sexy sportliche Trommel-Wirbler belächelt, doch eigentlich sind Drummer das Rückgrat jeder Band, virtuose Meister der Feinmotorik und rhythmischen Komplexität, zuständig für Groove, Strukturierung der Musik und oft auch für die gute Laune. Und fällt der Drummer mal aus dem Takt, dann fällt das ganze Song-Kartenhaus in sich zusammen.

Erstaunlich, dass man über die Geschichte des Drumset so wenig weiß, außer dass es sich um ein ganzes Instrumenten-Arsenal handelt, das von der einfachen Triangel und dem Glockenspiel über diverse Trommeln und Pauken, Röhrenglocken, Celesta und Tamtam und allerlei Effektinstrumenten bis hin zur Kuhglocke reicht.

Ohne Schlagzeuge auch keine Klassik der Moderne

Über hundert Jahre nachdem die Brüder Theobald Ludwig (1888–1918) und William F. Ludwig (1879–1973) aus Chicago ein standardisiertes Schlagwerk auf den Markt brachten, wurde es zum Instrument des Jahres 2022 erklärt. Mit „All you can beat“ führen die Schlagzeuger des Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester in die faszinierenden Klang- und Geräuschwelten der Schlaginstrumente ein, ohne die es keinen Ragtime, keinen Jazz, keinen Rock’n’Roll und Pop und auch keine Klassik der Moderne gäbe.

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