© Marc Egido

Arcadi Volodos

Arcadi Volodos

1972 im sowjetischen Leningrad geboren, kam Arcadi Volodos als Kind eines Sängerehepaares früh mit Musik in Kontakt und erhielt zunächst Gesangsunterricht. Im Alter von acht Jahren begann er mit dem Klavierspiel, widmete sich jedoch als Jugendlicher vermehrt dem Dirigieren und feierte als Leiter des Orchesters des Petersburger Konservatoriums erste lokale Erfolge. Mit fünfzehn entschloss er sich endgültig für eine Karriere als Pianist und absolvierte in den Folgejahren ein Klavierstudium am Moskauer Konservatorium. Hier zählten unter anderem Galina Jegiasarowa und Dmitri Baschkirow zu seinen Lehrern. Parallel debütierte er bereits nach ersten öffentlichen Konzerten in Russland im Rahmen der Reihe „New Names“ in New York. Nachdem er sein Studium im Jahr 1993 beendet hatte, schlossen sich weitere Studienaufenthalte am Pariser Konservatorium bei Jacques Rouvier sowie an der Musikhochschule Reina Sofía in Madrid an. Der internationale Durchbruch folgte 1996 mit seinem Debüt an der Londoner Wigmore Hall. Heute zählen virtuose Klaviertranskriptionen berühmter Werke von Mozart, Liszt und Rachmaninow zu seinem Repertoireschwerpunkt, gleichzeitig widmet sich Arcadi Volodos der romantischen Klavierliteratur deutscher Komponisten. Für seine Leistungen wurde er unter anderem mit dem renommierten ECHO Klassik ausgezeichnet.

Mittwoch, 04.11.2020 20:00 Uhr Stadthalle Mülheim a. d. Ruhr

Arcadi Volodos

Klavier-Festival Ruhr
Dienstag, 10.11.2020 19:00 Uhr Konzerthaus Blaibach
Dienstag, 10.11.2020 21:00 Uhr Konzerthaus Blaibach
Sonntag, 07.03.2021 19:00 Uhr Heinrich-Lades-Halle Erlangen

Arcadi Volodos

Clementi: Klaviersonate fis-Moll op. 25/5, Brahms: Fantasien op. 116, Schubert: Klaviersonate D-Dur D 850

Interview Arcadi Volodos

„Ich fühle mich oft wie ein Dinosaurier”

Der Pianist Arcadi Volodos über sein Verfallsdatum, das Zeitgefühl der Spanier und Globalisierung in der Musik weiter

PORTRÄT ARCADI VOLODOS

Schwerelose Grandezza

Arcadi Volodos, der geheimnisvollste Klavier-Heros seiner Generation weiter

Rezension Arcadi Volodos – Schubert: Klaviersonate D 959

Balance von Geist und Erkenntnis

Arcadi Volodos präsentiert sich mit einer höchst ausgereiften Deutung von Schuberts A-Dur-Sonate, die er um drei frühe Menuette ergänzt. weiter

CD-Rezension Arcadi Volodos

Der Virtuose als Klangmaler

Mit Mompou hätte wohl niemand bei Volodos gerechnet. Seine bisherigen sieben Aufnahmen waren ganz dem romantischen Virtuosenrepertoire gewidmet, auch wenn er bei diesem nicht nur seine enorme technische Überlegenheit ausspielte, sondern stets auch für raffinierte Klangfarben sorgte. Diese sich in den letzten Jahren noch verstärkende Liebe zur Detailmalerei brachte ihn… weiter