Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven

concerti-Tagebuch BTHVN 2020: Auftakt zum Beethoven-Jubiläumsjahr

In Bonn startete am 16. Dezember das Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Die concerti-Redaktion berichtete für Sie live aus der Bundesstadt.

© Grafik unter Verwendung der Beethoven-Skulptur von Ottmar Hörl, www.ottmar-hoerl.de
fotografiert von Arnulf Marquardt-Kuron

Feiert seinen 250. Geburtstag: Ludwig van Beethoven

Feiert seinen 250. Geburtstag: Ludwig van Beethoven

Am 16. Dezember startete das offizielle Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven! Unter der Dachmarke „BTHVN2020“ werden rund 300 Projekte mit tausenden Veranstaltungen bis zum 17. Dezember 2020, dem 250. Tauftag des Komponisten, realisiert. concerti war für Sie in Bonn unterwegs. In unserem Live-Ticker (neuster Beitrag oben) berichteten wir von der Eröffnung des Beethoven-Jubiläumsjahres.

Tag 2 in Bonn

12:00 Uhr: Empfang in der concerti-Redaktion

concerti empfängt Vertreter der Beethoven-Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020, des Beethoven-Fests und des Beethoven-Hauses in der Redaktion. Herausgeber und Chefredakteur Gregor Burgenmeister und die stellvertretende Redaktionsleiterin Susanne Bánhidai geben im Gespräch mit Verlagsleiter Felix Husmann Einblicke in die Produktionsabläufe von concerti. Danach gibt es Gespräche in kleineren Runden mit Kartoffelsuppe und belegten Brötchen, und bald geht auch schon unser Zug zurück nach Hamburg. Für den Hotel-Pool reicht die Zeit jetzt doch nicht mehr. Ein guter Grund, noch einmal wiederzukommen.

© concerti

Gregor Burgenmeister und Felix Husmann

Was sich hinter den Kulissen von concerti abspielt: Gregor Burgenmeister stellt sich den Fragen Felix Husmanns

© concerti

concerti-Empfang

Überraschende Enthüllung: Malte Boecker (links), Direktor des Beethoven-Hauses, berichtet, dass die Vorbereitungen auf den Beethoven-Geburtstag in Bonn schon vor 20 Jahren begonnen haben

© concerti

Dettloff Schwerdtfeger, Gregor Burgenmeister, Ruth Maria van den Elzen, Malte Boecker, Johannes Plate, Susanne Bánhidai, Felix Husmann

v.l.: Dettloff Schwerdtfeger (Beethoven-Fest), Gregor Burgenmeister (Herausgeber & Chefredakteur concerti), Ruth Maria van den Elzen (Direktion Hotel Collegium Leoninum), Malte Boecker (Beethoven-Haus & Geschäftsführer der Beethoven-Jubiläumsgesellschaft), Johannes Plate (Programmreferent Beethoven-Jubiläumsgesellschaft), Susanne Bánhidai (stellvertretende Redaktionsleitung concerti) und Felix Husmann (Verlagsleiter concerti)

11:30 Uhr: Heimlicher Friedhofsbesuch

Dienstreisen verführen zu Seitensprüngen: Zwei Mitarbeiter besuchen das nahe dem Hotel gelegene Grab Robert Schumanns (fotografisch nicht dokumentiert). Möge Beethoven ihnen verzeihen.

10:00 Uhr: Besuch der Ausstellung „Beethoven – Welt.Bürger.Musik“ in der Bundeskunsthalle

Das zeitige Aufstehen nach der Weihnachtsfeier am Vortag hat sich gelohnt! Wir gehören zu den ersten Besuchern am Eröffnungstag der Ausstellung „Beethoven.Welt.Bürger.Musik“ in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. Der lange Name des Museums bleibt nicht leicht im Gedächtnis, dafür hinterlassen die Exponate einen bleibenden Eindruck. Etwa Beethovens Hörrohr von der Größe einer Trompete. Oder der neu konstruierte Sessel, auf dem man Beethovens Musik über Vibrationen wahrnehmen kann – ganz wie der taube Meister selbst. Die einstündige Führung ist zeitlich knapp bemessen, aber sehr aufschlussreich.

© concerti

Lebendmaske Ludwig van Beethovens

Warum denn immer nur an die eigene Nase fassen? An der Kopie der Lebendmaske kann man die Gesichtszüge des Komponisten ertasten.

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Beethoven. Welt.Bürger.Musik - Ausstellungsraum

Nicht von Pappe – sondern aus Papier: Im 19. Jahrhundert liebte man es, Opernszenen als Papiertheater im eigenen Wohnzimmer nachzustellen, wie hier "Fidelio" (vorne rechts)

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Hammerklaviere

Hör mal, wer da hämmert: Zwei Hammerklaviere aus Beethovens Besitz sind auch zu bewundern.

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Eingang zur Beethoven-Ausstellung

War Beethoven ein Weltbürger? – Die Frage darf nach dem Ausstellungsbesuch jeder für sich selbst beantworten.

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concerti-Mitarbeiter vor der Bundeskunsthalle Bonn

Pünktlich wie die Schicksalsschläge in Beethovens Fünfter: Vor dem Eingang der Bundeskunsthalle Bonn müssen wir noch einige Minuten auf die Öffnung warten

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Bundeskunsthalle in Bonn

Langer Name für langen Kunstgenuss: die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn

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17:00 Uhr: Zurück in der Redaktion. Wir empfangen Dirk Kaftan zum „Blind gehört“-Interview.

Der Generalmusikdirektor der Stadt Bonn leiht uns sein geschultes Ohr. Die stellvertretende Redaktionsleiterin Susanne Bánhidai hat eine Geburtstags-Playlist mit Aufnahmen von Werken Ludwig van Beethovens zusammengestellt. Dirk Kaftan weiß nicht, wer die Musiker sind und kommentiert die Interpretationen. Normalerweise finden unsere „Blind gehört“-Interviews unter vier Ohren statt. Diesmal ist die ganze concerti-Belegschaft mit dabei. Natürlich werden wir auch unseren Lesern dieses aufschlussreiche Gespräch nicht vorenthalten.

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Susanne Bánhidai im Interview mit Dirk Kaftan

Beethoven von ganz unterschiedlichen Seiten erhören: Dirk Kaftan im Gespräch mit Susanne Bánhidai

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Dirk Kaftan

Einige Aufnahmen bringen ihn zum Schmunzeln: Dirk Kaftan hat eine klare Vorstellung, wie er bestimmte Werke dirigieren würde, steht aber auch anderen Herangehensweisen offen gegenüber.

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"Blind gehört" in großer Runde

Mitraten macht Freude: Auch die concerti-Mitarbeiter wissen nicht, welche Interpreten gerade zu hören sind.

15:30 Uhr: Ankunft am Beethoven-Haus Bonn

Das böse W-Wort sollte man in Bonn lieber nicht aussprechen. Schließlich war der oft als Wiener Klassiker bezeichnete Beethoven zuallererst ein Sohn der Stadt Bonn, in der er bis zu seinem 25. Lebensjahr lebte, musizierte und komponierte. Sein Geburtshaus in der Bonner Altstadt erstrahlt nicht nur äußerlich in zartem Rosa, sondern auch von innen in neuem Glanz. Die heute neu eröffnete Dauerausstellung lässt den Komponisten mit über 200 originalen Ausstellungsstücken vor unserem Ohr und Auge lebendig werden.

© concerti

Instrumentenvitrinen im Beethoven-Haus

Wenn der Museumshimmel voller Geigen hängt: Instrumente, auf denen der Meister selbst musiziert hat

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Lebendmaske Ludwig van Beethovens

Im Spiegel seiner selbst: Im Jahr 1812 fertigte der Bildhauer Franz Klein eine Lebendmaske von Beethoven an

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Beethoven-Gemälde

Der Mann mit den vielen Gesichtern: Beethoven in seinem 44. Lebensjahr aus der Sicht des Mahlers Willibrord Joseph Mähler (Mitte oben)

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Eintrittskarte zum Beethoven-Haus Bonn

Auch Beethoven hatte einen streng geregelten Tagesablauf: Die Eintrittskarte gilt für eine Stunde.

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concerti-Mitarbeiter vor dem Geburtshaus Ludwig van Beethovens

An der Wiege der Musik: concerti-Mitarbeiter vor dem Geburtshaus Ludwig van Beethovens

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Kasse und Museumsshop des Beethoven-Hauses Bonn

Vis-à-vis mit der Moderne: Die Karten zur Ausstellung gibt es gegenüber dem historischen Beethoven-Haus

14:00 Uhr: Die concerti-Redaktion bezieht ihren temporären Redaktionsraum.

Ein gelungener Geburtstag will gut vorbereitet sein. Nirgends weiß man das besser als in Bonn, wo der größte Sohn der Stadt 2020 seinen 250. Geburtstag feiert. Und natürlich wird auch concerti es sich nicht nehmen lassen, Ludwig van Beethoven gebührend zu feiern. Zum Auftakt des Jubiläumsjahr wollen wir vor Ort erkunden, wie die Stadt Bonn die Erinnerung an ihren Komponisten wachhält und ins Hier und Heute transponiert.

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Kapitelsaal des Hotel Collegium Leoninum

Ein Raum, der Geschichte atmet: Im Kapitelsaal des heutigen Hotel Collegium Leoninum versammelten sich einst die angehenden Priester zum Gespräch, eingeleitet mit der Lesung eines Kapitels aus einem geistlichen Text.

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Angekommen im neuen Konferenzraum

Im Kapitelsaal klappen die concerti-Mitarbeiter nicht nur ihre Laptops auf, sondern auch das Kapitel Beethoven: Ein Jahr lang wird concerti die Festivitäten rund um den Jubilar redaktionell begleiten.

© concerti

Redaktionssitzung in Bonn

Am Tauftag Beethovens neue Themen und Gedanken aus der Taufe heben: concerti-Mitarbeiter wandeln auf den Spuren des großen Bonner Komponisten

Tag 1 in Bonn, 13:36 Uhr: Ankunft im Hotel Collegium Leoninum in Bonn.

Ein gutes Omen: Die Bahn ist pünktlich. Das hilft, den eng gesteckten Zeitplan einzuhalten. In den großzügigen Räumen des am Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Gebäudes fühlt man sich sofort wohl. Schnell noch etwas frisch machen nach der viereinhalbstündigen Anreise aus Hamburg und die warmen Sachen ablegen, denn für frosterprobte Nordlichter wie uns sind die Temperaturen am Rhein nahezu frühlingshaft. Dann ein erstes Gespräch in großer Runde. Ob in den zwei Tagen noch Zeit bleibt für einen Sprung ins hoteleigene Schwimmbad?

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Ankunft im Hotel Collegium Leoninum

In freudiger Erwartung: Ankunft im Interimsdomizil anlässlich des Geburtstags von Ludwig van Beethoven

© concerti

Hotel Collegium Leoninum in Bonn

Das ehemalige Theologenkonvikt des Bistums Aachen: Für zwei Tage ist das Hotel Collegium Leoninum in Bonn Redaktionssitz von concerti

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