TV-Tipp 3.11.: Musikalischer Reiseführer

Auf Reisen

Ein musikalischer Reiseführer zeichnet Richard Wagners sieben Reisen nach Karlsruhe nach.

© ap-photo/Pixabay

Das heutige Karlsruher Schloss übte eine besondere Faszination auf Wagner aus

Das heutige Karlsruher Schloss übte eine besondere Faszination auf Wagner aus

Fieberhaft nach einer Möglichkeit suchend, seine künstlerischen Vorstellungen umsetzen zu können, besuchte Richard Wagner zwischen 1861 und 1872 ganze sieben Mal die Stadt Karlsruhe. Von ewigen Geldnöten geplagt, setzte Wagner auf Kontakte zu dem ortsansässigen Adel, komponierte kurzerhand ein Klavierwerk für die Fürstin Luise, die Frau des Großherzogs Friedrich I., und legte so den Grundstein für die langanhaltende Verbindung zur Stadt.

Langfristig mit Karlsruhe verbunden: Richard Wagner

Später plante Wagner die Uraufführung seines Musikdramas „Tristan und Isolde“ in Karlsruhe, scheiterte jedoch mehrfach, unter anderem an den Widerständen des örtlichen Theaterleiters Eduard Devrient.

Am Sonntag zeichnet das NDR-Fernsehen Wagners Reisen und Stationen in einem musikalischen Reiseführer nach.

concerti-Tipp:

Musikalischer Reiseführer: Wagner in Karlsruhe
So. 3.11.2019., 8:30 Uhr
NDR-Fernsehen

Auch interessant

Ravenna Festival 2020 – Budapest Festival Orchestra

Gebet an eine Sommernacht

(Ravenna, 1.7.2020) Das Ravenna Festival sorgt dank Riccardo Mutis Mut für historische Hoffnungszeichen und demonstriert mit Gastspielen internationaler Spitzenorchester trotzig, was in Pandemie-Zeiten dennoch so alles möglich ist. weiter

Opern-Kritik: Deutsche Oper Berlin – Rheingold auf dem Parkdeck

Gefühlte Wagner-Festspiele in Charlottenburg

(Berlin, 12.6.2020) Aus der Not eine Tugend gemacht: Richard Wagners „Ring“-Vorabend als Sommertheater mit Kammerorchester unter freiem Himmel. weiter

Opern-Kritik: Staatstheater Kassel – Götterdämmerung

Menschheits-Krimi

(Kassel, 7.3.2020) Während GMD Francesco Angelico einen gänzlich neuen, stupenden Zugang zum geradezu überinterpretierten Wagner-Werk findet, pendelt Markus Dietz in seiner Regie Poesie, Psychologie und Politik präzise aus. weiter

Kommentare sind geschlossen.