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So klingt Mitteldeutschland: MDR Musiksommer 2014

Auf der Straße der Romantik zum Unesco-Welterbe

Drei Länder, ein Klang: Der MDR Musiksommer lässt Mitteldeutschland erblühen

vonChristoph Forsthoff,

Gemeinsam sind wir stark: Mögen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt auch jeder für sich schon auf eine große Musiktradition zurückblicken können, im Verbund wird aus dieser klingenden Geschichte eine hierzulande einmalige Kulturlandschaft. Nur konsequent also, dass sich die drei Bundesländer schon 1991 zum MDR Musiksommer zusammengefunden haben, um mit einem großflächig angelegten Festival den Blick auf die eigene Historie zu lenken und gleichzeitig den internationalen Blick auf Mitteldeutschland zu lenken.

Auftakt mit Wynton Marsalis 

Die 46 reizvollen Spielstätten in Burgen, Schlössern, Gärten und Parks mögen dabei Festspiel-typisch sein, die Reihen für die 52 Konzerte sind es zweifellos nicht: Welcher andere Musiksommer vereint schon „Weinorte“, die „Straße der Romanik“ und „Unesco-Welterbe“ unter einem Festival-Dach? Das nicht nur Raum für große Namen wie das Hilliard Ensemble, Justus Frantz oder Tine Thing Helseth bietet, sondern auch Bühnen für „Die nächste Generation“. Das Motto des Auftaktkonzertes mit Jazz-Startrompeter Wynton Marsalis könnte denn auch passender nicht sein: „All rise“ – aufgestanden, im Osten geht auch musikalisch die Sonne auf.

Was es im Bereich Festival noch zu entdecken gibt, stellen wir Ihnen in unserem Festivalguide vor.

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Orgelpassion
von Stina Quagebeur / Glen Tetley /
Goyo Montero

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Drei choreographische Handschriften und Ideen: In „Omelas“ fragt Stina Quagebeur berührend, ob das Glück vieler auf dem Leid eines Einzelnen beruhen darf. Glen Tetleys Klassiker „Voluntaries“ verbindet virtuos Trauer und Hoffnung. Goyo Montero erforscht in „Aurea“ die Schönheit des Goldenen Schnitts im Tanz.

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