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Winter in Schwetzingen 2025

In der Sommerresidenz musikalisch überwintern

Zwischen festlichen Weihnachtsprogrammen und seltenen Opernraritäten entfaltet der Winter in Schwetzingen die ganze Vielfalt der Barockmusik.

vonRedaktion,

Mit einer prachtvollen Mischung aus Wiederentdeckungen und festlicher Barockmusik lädt das Festival Winter in Schwetzingen 2025/26 ins Rokokotheater und nach Heidelberg. Den Auftakt macht am 28. November Agostino Steffanis Oper „Der in seiner Freiheit vergnügte Alcibiades“ unter Clemens Flick – eine reizvolle Rarität zwischen Opera seria und verwechslungsreichem Maskenspiel: Der aus Athen verbannte Alcibiades flieht inkognito ins feindliche Sparta, wo er die Verlobte des Königs, Timea, für sich gewinnt. Zur selben Zeit gerät die athenische Prinzessin Aspasia als vermeintliche Sklavin in spartanische Gefangenschaft und entfacht die Begierde des Königs – wie auch Alcibiades’ Interesse.

Am 7. Dezember folgt das Konzert „Vivaldis weit gereiste Werke“, in dem Countertenor Benjamin Lyko die Einflusssphären des roten Priesters innerhalb von Deutschland nachzeichnet. Besonders feierlich wird es am 20. Dezember in der Heidelberger Peterskirche, wo Ines Kaun den Bachchor und das Philharmonische Orchester Heidelberg in Zelenkas und Bachs „Gloria in excelsis“ vereint. Barocke Strahlkraft entfalten schließlich die begehrten Weihnachtskonzerte sowie Dorothee Oberlingers Programm „Pastorale“ und das Konzert „Auf der Suche nach der besten Welt“ der Lautten Compagney Berlin.

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