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CD-Rezension fatal harmonies von Enjott Schneider

Verführerisch glühend

So sinnlich kann Neue Musik sein: In seinen Orchesterwerken mit Solocello fordert Enjott Schneider Farbigkeit und Brillanz der Instrumente

vonEcki Ramón Weber,

Der zeitgenössische Komponist Enjott Schneider ist vor allem bekannt durch seine mittlerweile 16 Orgelsinfonien, seine Opern und seine Filmmusiken. Immer wieder hat er sich aber auch in den letzten Jahren Orchesterwerken mit Solocello gewidmet. Dies dokumentiert die Zusammenarbeit des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin mit dem Cellisten László Fenyö unter der Leitung von Ariel Zuckermann. Die Kompositionen sind inspiriert von archaischen Sagen, vom Alten Testament sowie von Madrigalen Carlo Gesualdos und geben dem Solisten zahlreiche Gelegenheiten expressiv zu brillieren. Eine Herausforderung, die László Fenyö souverän meistert. Das DSO glüht in sinnlichen Farben und gibt markant den tänzerischen Puls an. Dirigent Ariel Zuckermann inszeniert suggestiv die Wechsel zwischen klanglichen Close-ups und Totalen.

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fatal harmonies
Schneider: Dugud, Concerto No.1, Sulamith, Danses sacrées, Fatal Harmonies of Black Sweetness, Abaddon – Angel of Abyss, Apocalyptic Scene, Lilith & Symphonic Poem

László Fenyö (Violoncello), Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Ariel Zuckermann (Leitung)
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