Die perfekte CD für den Frühling: Holzbläserwerke beseelt gespielt, in klarer Tongebung, unprätentiös, transparent im Stimmgefüge, direkt ansprechend, wendig, auf den Punkt und mit charakteristischem Profil in den einzelnen Sätzen. Das vorzüglich aufeinander abgestimmte junge Holzbläserquartett Ensemble Corrélatif hat eine intelligente Repertoireauswahl getroffen, die viele Entdeckungen bereithält. Darunter sind eher unbekannte Werke aus dem Umfeld des französischen Neoklassizismus, aber auch vom Jazz inspirierte Neue Sachlichkeit des Ungarn Mátyás Seiber, außerdem Mährische Tänze von Janáček und ein Arrangement einer kleinen Fantasie von Mozart. Die Skala reicht im Ausdruck von heiteren, quirligen Stücken bis zu melancholischen Tönen. Dieses gelungene Album macht Lust auf mehr. Da darf man auf weitere Streiche des sympathisch wirkenden Ensembles gespannt sein.
CD-Rezension Ensemble Corrélatif
Frisches Holz
Das Ensemble Corrélatif präsentiert ein erfrischendes Kammermusik-Repertoire für Holzbläser
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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