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Rezension Alice Sara Ott – Jóhannsson: Klavierwerke

Made in Iceland

Alice Sara Ott nimmt sich der kontemplativen, atmosphärischen und überwiegend meditativen Klaviermusik des Isländers Jóhann Jóhannsson an.

vonEcki Ramón Weber,

Ein bisschen sieht die Pianistin Alice Sara Ott aus wie Björk auf den Abbildungen im Booklet ihres neuen Albums. Tatsächlich wurde sie in der Natur von Island fotografiert. In Reykjavik hat Ott Klavierarrangements von Musik des 2018 in Berlin gestorbenen isländischen Komponisten und Filmemachers Jóhann Jóhansson aufgenommen. Vor allem mit seinen Soundtracks wurde er berühmt, 2015 gewann er den Golden Globe für seine Musik zu dem von James Marsh gedrehten Biopic „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ über den Physiker Stephen Hawking. Daraus und aus anderen Soundtracks bringt Alice Sara Ott Stücke sowie andere kurze Werke von Jóhansson. Die Pianistin spielt natürlich vorzüglich, holt das Beste heraus, interpretiert diese kontemplativen, verträumten, vorwiegend melancholischen Stücke in unterschiedlichen Farben und Stimmungsfacetten. Das ist alles atmosphärisch, aber letztlich doch auch oft in den Wendungen und Harmoniefolgen erwartbar und letztlich gefällig. Ein ganzes Album mit dieser Musik ist Geschmacksache.

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Jóhannsson: Odi et Amo, Englabörn, Innoncence, The Radiant City u. a.

Alice Sara Ott (Klavier)
Deutsche Grammophon

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