Hat man Töne! Bach auf der Trompete

CD-Rezension Matthias Höfs

Hat man Töne! Bach auf der Trompete

Eine Demonstration, wie locker und leicht eine Trompete klingen kann: Matthias Höfs spielt Sonaten des berühmten Bachsohns

Da wäre Carl Philipp Emanuel Bach sicher sehr verwundert gewesen: Man spielt seine Sonaten auf einer Trompete. Natürlich nicht auf einer historischen – auf seiner Piccolo-Trompete zeigt Matthias Höfs, wie elegant sein Instrument klingen kann. So scheint sie ideal geeignet für den galanten Stil, mit einer auf Hochglanz polierter Oberfläche. Ganz dicht beieinander bleiben alle Töne auch in den großen Sprüngen, die Bach ursprünglich Flöte, Klarinette oder Geige abverlangte. Die Untiefen und plötzlichen jähen Wechsel, für die der Bachsohn auch berühmt ist, spielen hier dagegen keine Rolle. Ganz klassisch kommt seine Musik daher, eine Demonstration, wie locker und leicht eine Trompete klingen kann. Besonders gut gelingt die Übertragung dabei in den Sätzen aus den Sonaten für Klarinette, Fagott und Cembalo, die Bach in Hamburg komponierte.

Hommage! Carl Philipp Emanuel Bach: Trompetensonaten
Wq. 73, 92, 125, 161 u. a.

Matthias Höfs (Trompete), Christian M. Kunert (Fagott), Wolfgang Zerer (Cembalo)
Es-Dur

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Termine

Freitag, 25.12.2020 16:00 Uhr Konzerthaus Berlin

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Christian Schmitt (Orgel), Matthias Höfs (Trompete)

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