Der italienische Lautenist Rosario Conte widmet seine neue CD der Musikerfamilie Piccinini aus Bologna, Virtuosen während der Hochblüte der Lautenmusik. Auf einer Erzlaute, dem Bassinstrument der Lauten, spielt Conte die komplex mäandernden Stimmgeflechte und kunstvoll improvisatorischen Linien der Kompositionen glasklar, filigran und doch mit viel Wärme und Gefühl, feinste Verzierungen und Schwingungen sind hörbar, kleinste harmonische Farbreize werden deutlich. Entzücktes Staunen zu erzeugen, war das erklärte Ziel der Komponisten damals. Das wird hier sinnlich nachvollziehbar.
CD-Rezension Rosario Conte
Renaissance-Farbenpracht
Rosario Cont entfaltet die Farben der Laute mit viel Wärme und Gefühl
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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