Während seiner Zeit als erzbischöflicher Konzertmeister in Salzburg schrieb Mozart neben Messen auch vier Litaneien – Bittgebete mit repetitiven Anrufungen, die neben der Marienverehrung vor allem dem Altarsakrament, also der Eucharistie gelten. Als zentrale Werke katholischer Praxis finden diese geistlichen Preziosen in Norddeutschland nur selten Eingang ins Konzertleben. Der Hamburger Kantor Rainer Thomsen setzt mit den „Litaniae de venerabili altaris Sacramento“ KV 125, aufgeführt von Chor und Orchester von St. Johannis Eppendorf, einen bewussten Akzent. Dem gegenüber stellt Thomsen die bekanntere „kleine“ g-Moll-Sinfonie KV 183 aus derselben Salzburger Schaffensphase.
Kammerchor & Orchester St. Johannis Eppendorf, Rainer Thomsen (Leitung)
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
Seit 2011 leitet Joshua Bell die Academy of St Martin in the Fields. Sein Violinspiel liegt in zahlreichen Aufnahmen vor – und in 20 000 digitalen Samples.
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