Ein einziger Tag im Schloss des Grafen Almaviva, und das Chaos nimmt seinen Lauf: Kammerdiener Figaro und Susanna wollen heiraten, doch der Graf stellt ihnen nach. Hinter Türen wird gelauscht, Kleider werden getauscht, und jeder führt sein eigenes Spiel. Die Gräfin, selbst nicht vollständig moralisch integer, schmiedet mit Susanna derweil einen Plan, um ihren treulosen Gatten zu überlisten. Während Bedienstete ihre Herren entlarven und Adelige ihre Würde verlieren, geraten Standesunterschiede und Geschlechterrollen gehörig ins Wanken. Als erste Neuproduktion seiner Amtszeit zeigt Jordan de Souza, neuer Generalmusikdirektor des Theater Dortmund, mit „Le nozze di Figaro“ einen dramatisch komplex gearbeiteten Repertoire-Klassiker, der es in sich hat. Regie führt der französische Mozart-Spezialist Vincent Boussard, der den Dortmundern seit seinem Hausdebüt im vergangenen Jahr mit „La traviata“ bereits vertraut ist. In der Rolle des liebeshungrigen Pagen Cherubino – traditionell eine Hosenrolle – sind gleich zwei herausragende aufstrebende Countertenöre zu erleben: Maayan Licht und Samuel Mariño.
Mozart: Die Hochzeit des Figaro
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