Es gab tatsächlich unproduktivere Epochen für zeitgenössische Komponisten als gerade in der späten Phase der DDR: Die Förderung von Kunst und Kultur war dem kleinen Land sehr wichtig. Biennalen und Festivals aller möglichen Sparten waren ebenso wie die teils auf fragwürdige Weise zustande gekommenen sportlichen Erfolge ein Aushängeschild auf der internationalen Bühne. Doch nach der Wende war diese Förderung schlagartig vorbei, standen DDR-Komponisten unter dem Generalverdacht der Staatskunst, der wie alle Pauschalurteile vollkommen in die Irre ging und sich doch in den Köpfen festfraß.
Dennoch ist in den letzten Jahren das Interesse für das vielfältige Schaffen der DDR-Komponisten wieder erwacht. In Halle folgt so die Kammerakademie des Staatsorchesters in ihrem ersten Akademiekonzert einer „Klangspur Ost“ und spielt unter anderem Werke von Hanns Eisler, Gerd Natschinski und Kurt Schwaen – allesamt Größen ihrer Zeit, die denselben Ruhm auch heute vollkommen verdient hätten.
Di., 28. April 2026 10:00 Uhr
Premiere
Kinder & Jugend
Evers: Gold
Ekaterina Aleksandrova (Mezzosopran), Aleandro Coello (Schlagzeug), Leon Kohlstadt (Regie)
Di., 28. April 2026 10:30 Uhr
Kinder & Jugend
Tarkmann: Karneval der Tiere
Kaoru Sato-Richert (Flöte), Han Wang (Oboe), Katharina Meier (Klarinette), Lazar Pajic (Horn), Frank Bachmeier (Fagott), Kayoko Adler-Tasaki (Schlagwerk), Alexander Mildner (Rezitation)
Di., 28. April 2026 16:00 Uhr
Kinder & Jugend
Mini hop: Feuerfunke
Johannes Kölbl (Steirische Harmonika & Percussion), Maartje Pasman (Tanz), Rosa Braber (Regie)
Di., 28. April 2026 18:00 Uhr
Konzert
Frühlingsgrüße aus Wien
Wiener Johann Strauss Orchester, Alfred Eschwé (Leitung)
Termintipp
Di., 28. April 2026 18:30 Uhr
Musiktheater
Händel: Giulio Cesare in Egitto
Vasilisa Berzhanskaya (Giulio Cesare), Elena Tsallagova (Cleopatra), Clémentine Margaine (Cornelia), Martina Baroni (Sesto), Cameron Shahbazi (Tolomeo), Stefano Montanari (Leitung), David McVicar (Regie)






