Die 90. Geburtstage dreier Komponisten feiert die Konzertreihe „Grenzüberschreitungen – Exil, Identität, Spiritualität“. Im Zentrum stehen dabei Persönlichkeiten, die einerseits unter den Bedingungen des Sowjetregimes aufgewachsen sind, bereits in jungen Jahren systemische Repressalien erfahren haben und ihre nationalen Eigenständigkeiten erst nach dem Ende des Kalten Kriegs ausleben konnten. Andererseits emigrierten sie alle innerhalb eines Jahrzehnts. Die Rede ist dabei vom Ukrainer Leonid Hrabovsky, vom 2019 verstorbenen Georgier Giya Kancheli und dem Esten Arvo Pärt. Drei Konzerte beleuchten ihr Schaffen, das stark von der Suche nach kultureller Identität und spirituellen Themen geprägt ist. Das Vokalensemble Alter Ratio und Organist Jacobus Gladziwa bringen dabei in der Bonner St. Josephskirche Chor- und Orgelwerke aus der Zeit zwischen 1976 und 2020 zu Gehör, während das Ensemble Mosaik an zwei Abenden im Dialograum Kreuzgang an St. Helena auf Kammermusik fokussiert.
Festival „Grenzüberschreitungen“ in Bonn
Suche nach Identität
Das Bonner Festival „Grenzüberschreitungen – Exil, Identität, Spiritualität“ fokussiert sich auf die Jubilare Leonid Hrabovsky, Giya Kancheli und Arvo Pärt.
© Sandra Schuck
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„Ohne Geige würde mir die Seele fehlen“
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