Es gab sie, obwohl man sie heute kaum noch kennt – komponierende und musizierende Frauen, die in der Barockzeit hochangesehen waren. Etwa Francesca Caccini, die mit „La liberazione di Ruggiero Dall’Isola d’Alcina“ als erste Frau eine Oper schrieb und am Hof der Medici eine der bestbezahlten Anstellungen erhielt. Oder die Venezianerin Barbara Strozzi, die wie die in Antwerpen geborene Leonora Duarte in Künstler- und Intellektuellenkreisen verkehrte und vor allem Kammermusik komponierte. Als Wunderkind gefeiert wurde die französische Cembalovirtuosin Elizabeth-Claude Jacquet de la Guerre, die später in Versailles als Hofkomponistin wirkte. Und auch Stücke der aus Rom stammenden Sängerin und Komponistin Francesca Campana stehen auf dem Programm, wenn das Barocktrio Cité des Dames mit drei weiteren musikalischen Gästen den Werken dieser von der Musikgeschichte sträflich vernachlässigten Frauen im zweiten Teil der Konzertreihe „Sonus feminæ“ Gehör verschafft.
So., 19. Juli 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
So., 19. Juli 2026 10:45 Uhr
Musik in Kirchen
Orgelreise: Fürstenfeld – Straden – Vogau
Styriarte Graz
So., 19. Juli 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Staatsphilharmonie Nürnberg, Christian Reuter, Philipp Roosz
Werke von Françaix, Rossini, Beethoven, Martinů u. a.
Termintipp
So., 19. Juli 2026 11:00 Uhr
Konzert
Aris Quartett
Schubertiade Hohenems / Schwarzenberg
So., 19. Juli 2026 11:00 Uhr
Musik in Kirchen
Stephen Waarts, Julien Quentin
Verbier Festival








