Christoph Vratz
Artikel
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Eindrucksvoll
Zwei Großwerke von Sergej Rachmaninow werden mit Karina Canellakis am Pult des Netherlands Radio Philharmonic Orchestra zum Erlebnis.
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Lebendig
Mahan Esfahani setzt seine Bach-Expedition mit den Cembalokonzerten fort. Das Ergebnis ist ausgewogen und ohne Manierismen.
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Schimmmernd-leuchtend
Sigvards Kļava und der Latvian Radio Choir durchdringen mit fließenden Bewegungen Pēteris Vasks’ Chorschaffen.
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Gläsern
Die Neue Musik-Spezialisten vom Quatuor Diotima nehmen sich mal nüchtern, mal vehement Beethovens späten Streichquartetten an.
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Ortskundig
Ist der Amerikanische Traum am Ende nur ein Jahrmarkt? Barbara Hannigan und das Gothenburg Symphony Orchestra bieten ganz individuelle Antworten.
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Schillernd
Die Bamberger Symphoniker und ihr Chefdirigent Jakub Hrůša bezaubern mit einer überlegten und detailreichen Gesamteinspielung von Bohuslav Martinůs Sinfonik.
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Neue Aspekte
In französisch geprägten Werken der Spätromantik überzeugen Timothy Ridout und Jonathan Ware mit lyrischen Kontrasten und hoher Dialogkunst.
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Klassik-Kino
Laurence Equilbey, das Insula Orchester und eine Schar Solisten beleuchten künstlerisch überzeugend Filmmusik aus Barock und Klassik.
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Seelen-Pas-de-deux
In zwei Klavierkonzerten von Mozart ziehen Solist Jan Lisiecki und die von Manfred Honeck geleiteten Bamberger Symphoniker ausbalanciert an einem Strang.
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Natürlich fließend
Beeindruckend schlicht und stets ausdrucksvoll präsentiert Sopranistin Elsa Dreisig einen umfangreichen Querschnitt des Opernrepertoires.
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Fundstücke
Reinhard Goebel und das Münchner Rundfunkorchester haben zwei lohnenswerte Raritäten von Mozart und Cannabich ausgegraben.
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Fällige Wiederentdeckung
Dank des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und Christopher Ward erfahren Paul Büttners späte Sinfonien ihre verdiente Aufmerksamkeit.
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Ausgewogen
Schlüssig doch ohne Bereitschaft für Extreme meistert die von Michael Alexander Willens angeführte Kölner Akademie Bachs „Lutherische Messen“.
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Warm tönend
Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons setzt in Felix Mendelssohns Sinfonien und den beiden großen Oratorien auf ein üppiges Klangbild.
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Stimmig
Justin Doyle versammelt den RIAS Kammerchor und das Konzerthausorchester Berlin für die oratorische Version von Joseph Haydns Passionsmusik.
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Erzählkraft
Raphaël Pichon und Pygmalion erkunden Bachs „Johannes-Passion“ und überzeugen mit seltener Narrativität und beeindruckender Vitalität.
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Hier schlägt das Herz
Das Trio aus Tabea Zimmermann, Jean-Guihen Queyras und Javier Perianes dringt wachsam und sensibel in die Romantik vor.
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Mit Fokus
Klar in der Tongebung, deutlich konturiert und wo nötig innig spielt Daniel Lozakovich Bearbeitungen bekannter Zugaben.
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Dumpf
Mit gewohnt rundem Klang, aber auch ohne Risikobereitschaft präsentiert Elisabeth Leonskaja gewichtige Werke von Robert Schumann.
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Trennscharf
Mit einem überzeugenden Live-Mitschnitt von Bachs „Goldberg-Variationen“ empfiehlt sich der junge Pianist Yunchan Lim.
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Tief vertraut
Wie berührend und überwältigend französische Kammermusik aus der Zeit um 1900 klingt, zeigt das Trio Wanderer exemplarisch.