Schon die Römer trugen im Werksteinbruch Sankt Margarethen den hellen Kalksandstein für ihre Bauwerke ab. Das war vor etwa zweitausend Jahren. Beinahe nochmal so weit zurück reist man nun von hier aus in die Zeit der Sklavin (bzw. äthiopischen Prinzessin) Aida und ihres geliebten Feldherren Radamès. Es ist die Ära der altägyptischen Pharaonen, deren berühmte Pyramidengräber ebenfalls mit gigantischen Kalksteinblöcken, ähnlich denen aus Sankt Margarethen, verkleidet waren. Entsprechend authentisch wird sich die beeindruckende steinerne Naturspielstätte mit den spektakulären Bühnenkulissen und Kostümen der diesjährigen Inszenierung von Giuseppe Verdis Meisterwerk zusammenfügen. „Aida“ erklang hier zuletzt 2014 und kehrt nun, genau zehn Jahre später, in die knapp 5 000 Zuschauerplätze umfassende Freilichtbühne zurück. Mögen die Witterungsbedingungen diesmal besser sein als bei der letztjährigen „Carmen“, deren Premiere aufgrund von Unwettern abgebrochen werden musste.
Mi., 20. Mai 2026 10:00 Uhr
Musiktheater
Louilarpprasert: Wie das flunkert
Münchener Biennale – Internationales Festival für neues Musiktheater
Mi., 20. Mai 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Kats-Chernin: Nils Holgerssons wundersame Abenteuer
Caspar Krieger (Nils Holgersson), Thoma Jaron-Wutz (Marten), Sylvia Rena Ziegler (Akka), Christoph Späth (Smirre), Elisa Maayeshi (Daunenfein), Olivia Clarke (Leitung), Ruth Brauer-Kvam (Regie)
Mi., 20. Mai 2026 11:15 Uhr
Musik in Kirchen
Martin Begemann
Internationale Händel-Festspiele Göttingen
Mi., 20. Mai 2026 12:30 Uhr
Konzert
Josef Špaček, Miroslav Sekera
Voříšek: Rondo op. 8, Say: Violinsonate op. 7, Korngold: Suite „Viel Lärm um Nichts“ op. 11, Ravel: Tzigane
Mi., 20. Mai 2026 12:30 Uhr
Musik in Kirchen





