Giuseppe Verdi © Wikimedia Commons

Giuseppe Verdi

Giuseppe Verdi (* 9. oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole; † 27. Januar 1901 in Mailand) verbrachte eine Leben voller Höhen und Tiefen, in dessen Verlauf eine Reihe der wunderbarsten Opern entstanden, die bis heute zu den berühmtesten der musikalischen Welt gehören. Er wurde als Sohn eines Gastwirtes in ärmlichen Verhältnissen im italienischen Dorf Roncolo bei Parma geboren. Schon mit elf Jahren vertrat er den Dorf-Organisten, 1834 wurde Verdi Organist in Busseto. Dank eines Gönners, seinem zukünftigen Schwiegervater Antonio Barezzi, erhielt er die Möglichkeit einer guten Schulbildung, wie auch in Mailand Musik studieren zu können, wo er am Mailänder Konservatorium jedoch abgelehnt wurde. 1838 überrollten zwei Schicksalsschläge den Komponisten: Innerhalb eines Jahres starben sowohl sein Sohn als auch seine Tochter. Verdi stürzte sich in Arbeit und so wurde 1839 seine erste Oper an der Mailänder Scala aufgeführt: „Oberto, conte die St. Bonifacio“. Doch erst mit seiner zweiten Oper „Nabucco“ kam der Durchbruch. Es folgte eine Reihe von Opern, die in den folgenden Jahren ab 1839 bis in das Jahr 1891 entstanden. Sein Werk fand schon zu seiner Lebenszeit Anerkennung und er konnte den Erfolg seines Schaffens genießen.

Samstag, 16.02.2019 19:00 Uhr Opernhaus Magdeburg

Verdi: Otello (Premiere)

Kimbo Ishii (Leitung), Olivia Fuchs (Regie)

Samstag, 16.02.2019 19:30 Uhr Saarländisches Staatstheater

Verdi: Nabucco (Premiere)

Christopher Ward (Leitung), Maximilian von Mayenburg (Regie)

Samstag, 16.02.2019 20:00 Uhr Funkhaus Wallrafplatz Köln

WDR Funkhausorchester, Rasmus Baumann, Tamina Kallert

Verdi: Hymne und Triumphmarsch aus „Aida“ & Ouvertüre zu „Sizilianische Vesper“, Rota: Harfenkonzert, Morricone: The Mission (Auszüge), Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 A-Dur (Auszüge)
Sonntag, 17.02.2019 15:30 Uhr Oper Frankfurt

Verdi: La forza del destino

Jader Bignamini & Gaetano Soliman (Leitung), Tobias Kratzer (Regie)

Sonntag, 17.02.2019 17:00 Uhr Rohrbacher Schlösschen Heidelberg

Laura Tomasucci, Alberto Nones

Schumann: Frauenliebe und -leben op. 42, Verdi: Addio del passato, Tosti: Ideale, Puccini: O mio babbino caro, Nones: Sola una voce
Opern-Kritik: Oper Frankfurt – La forza del destino

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