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Maerzmusik 2025

Wenn die Lurche singen könnten

Das Festival MaerzMusik eröffnet in Berlin multidisziplinäre Kontexte.

vonSören Ingwersen,

Melancholie kann zerstörerisch wirken. Sie kann aber auch kreative und transformative Kräfte freisetzen. Davon erzählt die experimentelle, immersive Musiktheater-Show „Melencolia“ von Brigitta Muntendorf und Moritz Lobeck, die das Festival MaerzMusik in diesem Jahr eröffnet. An den folgenden neun Tagen werden weitere multidisziplinäre Projekte Musik, Klang und Tanz in vielfältigen Kontexten verorten. So erzeugen in Ute Wassermanns Konzertperformance „The Art of Camouflage“ wassergefüllte Aquarien Mutationen zwischen menschlichen und amphibischen Stimmen. Der Doppelabend „limina / Sensation1“ befasst sich mit komplexen Klangmassen und der stummen Geste des Singens.

In Chaya Czernowins „Poetica“ für Solo-Schlagzeug dreht sich alles um den Atem als Essenz des Lebens. Die Vokalkünstlerin Joan La Barbara präsentiert eigene Werke, welche die menschliche Stimme als facettenreiches Instrument erkunden, und in Enno Poppes neuer Komposition „Streik“ wird das Schlagzeug als Solo-Instrument zehnfach multipliziert. Spätestens hier sollte jegliche Melancholie sich in Schall und Luft auflösen.

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«Die Lieben der Berenice» – Tanzoper über eine schillernde Frauenfigur

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Einer der spannendsten zeitgenössischen Choreografen, Anton Lachky, entwirft gemeinsam mit TanzLuzern und dem Opernensemble auf fragmentarische Weise ein dynamisches Gesamtkunstwerk rund um die schillernde Frauenfigur Berenice. Die spartenübergreifende Produktion vereint Werke bedeutender Komponisten und Komponistinnen wie Gluck, Haydn, Jommelli, Martines und Mozart und wird musikalisch vom Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Andreas Spering getragen.

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