Georg Philipp Telemann verstand es meisterhaft, seine Musik zum Mittel politischer, gesellschaftlicher und kultureller Kommunikation einzusetzen. Die „Hamburger Admiralitätsmusik“ von 1723 etwa ist zugleich Huldigungswerk der damals bedeutenden Hafenbehörde und prachtvolles Oratorium. Unter dem Motto „Musik – Macht – Telemann“ durchleuchten die Magdeburger Telemann-Festtage jene Kunst ihres Namensgebers und zeigen ihn ebenso als in ganz Europa wertgeschätzte „musikalische Macht“. Dabei spannt das alle zwei Jahre stattfindende Festival einen Bogen von festlicher und geistlicher Musik über Oper bis zu kammermusikalischen Raritäten. Die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Francesco Corti bringt mit „Otto“ ein Gemeinschaftsprojekt Telemanns und Händels zu Gehör, während das Ensemble Polyharmonique und das Wrocław Baroque Orchestra den „Sicilianischen Jahrgang“ – eine exklusiv für Herzog Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach entstandene Sammlung von Kirchenstücken – ausleuchten. Der diesjährige Telemann-Preisträger Michael Alexander Willens und die Kölner Akademie empfehlen sich wiederum mit zwei Huldigungsmusiken aus der Feder des Namensgebers.
Magdeburger Telemann-Festtage 2026
Klang und Autorität
Unter dem Motto „Musik – Macht – Telemann“ zeigen die Magdeburger Telemann-Festtage ihren Namensgeber als einflussreiche Stimme des barocken Musiklebens.
© Kristijonas Duttke/Centre Films
Festivalfenster
Ausblick auf die spannendsten Festivals
-
„Da habe ich gemerkt: Elsa, du musst noch viel lernen!“
Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.
Newsletter
Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!






