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Spandau macht Alte Musik 2026

Authentische Klänge aus der Renaissancefestung

Das Berliner Festival „Spandau macht Alte Musik“ widmet sich unter anderem kirchlicher und höfischer Musik aus dem Umkreis der preußischen Metropole.

vonPatrick Erb,

In der kompakten Ausgabe SPAM light präsentiert sich erneut das profilreiche Berliner Festival „Spandau macht Alte Musik“. Über ein verlängertes Wochenende wird die Zitadelle Spandau zum lebendigen Zentrum für Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Auf dem Programm stehen Vokal- und Instrumentalwerke aus Kirchen, Höfen und Salons der preußischen Metropole, interpretiert von renommierten Spezialisten. Zu den Höhepunkten zählen das Eröffnungskonzert mit Musik von Bach, Graun und Janitsch – interpretiert von Sopranistin Marie Luise Werneburg, ein nächtlicher Dowland-Abend zum 400. Todestag des Komponisten sowie Bachs „Musikalisches Opfer“. Ergänzt wird das Konzertangebot durch die erfolgreiche Wiederaufnahme von Caccinis früher Oper „La Liberazione“, interpretiert durch die Capella de la Torre unter der Leitung von Katharina Bäuml. Gesprächsformate und Führungen beleuchten die einzigartige Historie der Zitadelle Spandau als Kriegsverbrechergefängnis, Kunstmuseum und als älteste erhaltene Anlage der Stadt Berlin.

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