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Abel Selaocoe mit Uraufführung von Jessie Montgomery in Berlin

Ein Cellokonzert für Abel Selaocoe

Mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin hebt Abel Selaocoe das für ihn geschriebene Cellokonzert von Jessie Montgomery aus der Taufe.

vonJan-Hendrik Maier,

Die kunstvolle Verquickung verschiedener musikalischer Sprachen, expliziter Raum für Improvisation und das Behandeln von Themen wie Herkunft und soziale Gerechtigkeit kennzeichnen das Schaffen der preisgekrönten afroamerikanischen Komponistin Jessie Montgomery. Eigenschaften, die gleichwohl auf den Cellisten Abel Selaocoe zutreffen. Dieser hat sich in den vergangenen Jahren als genialer Grenzgänger zwischen musikalischen Welten erwiesen – dem klassischen europäischen Repertoire begegnet er mit derselben Hingabe wie Weltmusik aus seiner südafrikanischen Heimat –, aber auch als Improvisationstalent, Sänger und Performer sorgt er international für Aufsehen. In dieser Spielzeit ist der 34-Jährige „Artist in Fokus“ beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Im Rahmen des Saisonschwerpunkts „Afrodiaspora – Composing While Black“ bringt Selaocoe nun unter Leitung von Giancarlo Guerrero Montgomerys neues Cellokonzert „These Righteous Paths“ zur Uraufführung.

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