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Uckermärkische Musikwochen 2022

Vom Barocktanz zum Raga

Die Uckermärkischen Musikwochen feiern die Entschleunigung.

vonEcki Ramón Weber,

Die Uckermark entfaltet ihren Reiz vor allem im Sommer. Die von eiszeitlichen Endmoränen geprägte Landschaft zwischen Havel und Oder mit ihren zahlreichen Seen sowie den Wäldern, Feldern und Wiesen an sanft geschwungenen Hügeln bietet beste Voraussetzungen für entspannte Tage in der Natur und für Abende mit unvergesslichen Sonnenuntergängen. In dieser grandiosen Kulisse finden seit dreißig Jahren die Uckermärkischen Musikwochen statt, deren Konzerte in die ländliche Idylle locken. Musik erklingt in ehemaligen Ställen, Scheunen, alten Dorfkirchen, Gutshäusern, Klöstern und Mühlen. Die Atmosphäre hat etwas Familiäres, das Tempo ist wundervoll entschleunigt. Das Repertoire mit internationalen Gästen reicht vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert, wobei die Alte Musik eindeutig den Schwerpunkt bildet. Dieses Jahr sind neben Bach-Motetten, einem Konzert rund um den wilden Barocktanz Folia und MonteverdisMarienvesper“ auch indische Ragas zu erleben, ein Percussion-Konzert und Ensemblemusik mit Zither.

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«Die Lieben der Berenice» – Tanzoper über eine schillernde Frauenfigur

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Einer der spannendsten zeitgenössischen Choreografen, Anton Lachky, entwirft gemeinsam mit TanzLuzern und dem Opernensemble auf fragmentarische Weise ein dynamisches Gesamtkunstwerk rund um die schillernde Frauenfigur Berenice. Die spartenübergreifende Produktion vereint Werke bedeutender Komponisten und Komponistinnen wie Gluck, Haydn, Jommelli, Martines und Mozart und wird musikalisch vom Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Andreas Spering getragen.

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